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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Geschrieben von PM am 16. Juli 2024
Region

"Yared kommt rum" - und zwar mit dem NDR in Scharzfeld

Ausstrahlung der Sendung am Freitag, 19. Juli - mit Public Viewing im Harzer Hof

Yared im Hoftheater Scharzfeld
Yared im Hoftheater Scharzfeld
Das "essbare" Dorf
Das "essbare" Dorf
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Im April war Yared Dibaba aus der beliebten NDR-Sendung "Yared kommt rum“ mit seinem Filmteam in Scharzfeld und hat sich das Dorf angeschaut (wir berichteten hier).  An diesem Freitag, den 19. Juli um 21.15 Uhr wird die Folge das erste Mal im NDR ausgestrahlt. Und weil unter anderem der Harzer Hof eine prominente Rolle in der Folge spielt, gibt es natürlich ebendort ein "Public Viewing": Ab 19 Uhr erwartet die Hoteliersfamilie die Gäste mit kühlen Getränken und einer riesigen Leinwand im Garten. Um 21.15 Uhr beginnt die Sendung, sie dauert etwa eine halbe Stunde. 

Zur Sendung: Yared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern und authentischen Menschen in Norddeutschland! Auf seiner „Expedition“ lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt Yared Geschichten und taucht in das Leben „up’n Dörp“ ein. „Yared kommt rum“ ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. In dieser Folge geht’s für den NDR-Moderatoren nach Scharzfeld! Und hier am Südwestharzrand spielen Einhörner und Osterfeuer eine ganz große Rolle.

Scharzfeld: Osterfeuer als Königsdisziplin

Die Gemeinde am Südwestharzrand hat 1552 Einwohnerinnen und Einwohner. Es gibt eine Kirche, eine Schule, einen Bäcker und eine Imkerei. Aber vor allem gibt’s hier den Stein- und den Schulberg, um die sich hier vieles dreht. Einmal im Jahr, so erfährt Yared, „erwachen“ die Berge zum Leben und es „herrscht“ so eine Art Ausnahmezustand im ansonsten sehr friedlichen Dorf. Schon 1743 begannen die Scharzfelder, ihre Oster- und Johannisfeuer auf diesen Bergen zu bauen. Jede „Berg“-Partei hielt (und hält) das eigene Feuer für das einzig Wahre und Schönste im ganzen Land. Also fackelte man das gegnerische Kunstwerk schon im Vorfeld ab. Und heute? Ab Gründonnerstag ist man sich im Dorf „nicht ganz grün“. Aber das hält nur bis Ostermontag an! Fakt ist: Ob nun Schul- oder Steinberg – die besondere Bauweise und ihre einzigartigen Lagen machen Scharzfelds Osterfeuer zu den spektakulärsten in Deutschland.

Ein Dorf macht sich „essbar“

Von einem „essbaren Dorf“ hat selbst der umtriebige Yared noch nie etwas gehört. Aber hier in Scharzfeld wird der Ort „essbar“ gemacht. Wie? Die Scharzfelder nutzen jede frei zugängliche Ecke im Ort und bepflanzen sie mit Gemüse, Kräutern, Obst und Beeren. Man gärtnert gemeinsam, sieht, wie alles wächst und nimmt sich, was man braucht.
Nebenbei verschönern sie dabei ihr Dorf. Yared packt bei der Neubestückung der Hochbeete mit an und genießt den Schnack zwischen Tomatenpflanzen und Rucola-Saat.

Einhornhöhle: Wo der Neandertaler in seine Beute verspeiste

Besonders stolz ist man auf die Einhornhöhle, die vor der Haustür liegt. Sie ist die größte begehbare Höhle im Westharz und eine wahre Schatztruhe für die Wissenschaft. Über viele Generationen hinweg haben Neandertaler den Ort aufgesucht und zu einer regelrechten Werkstatt gemacht. Yared trifft hier auf Höhlenforscher Ralf Nielbock und will wissen, wie die Höhle zu ihrem Namen kam.

Scharzfelder Sportskanonen

In der Turnhalle der Einhornschule tobt das Leben. Ehrenamtliche Helfer und Helferinnen sorgen dafür, dass der Turnverband GutsMuths immer in Bewegung bleibt. Beim Training lernt Yared auch Nomine Fabian kennen, die von der Hüfte abwärts querschnittsgelähmt ist. Das hält die 10jährige jedoch nicht davon ab, sich in sämtlichen Sportarten auszutoben. Nomine hat ein festes Ziel vor den Augen: Sie peilt die Paralympics im Jahr 2030 an! Und für Yared ist Scharzfeld der lebendige Beweis: Inklusion im Sportverband funktioniert, wenn man Menschen mit Herz am rechten Fleck um sich hat!

Hoteliers als Harzer Bühnenstars & „die Udo Lindenberg“ im Dorf

Im einzigen Hotel in Scharzfeld lernt Yared eine Marta Giesler kennen, die schon seit mehr als 60 Jahren als Untermieterin lebt – quasi „die Udo-Lindenberg“ von Scharzfeld. Und er trifft Jennifer Ponath und ihre Eltern wieder. Die Hotel-Familie hat eine Leidenschaft: Theater spielen.  Vor 15 Jahren entschieden sie sich für ein hauseigenes Theater, anstatt in einen Wellnessbereich zu investieren.



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