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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Geschrieben von Rolf Steinke am 20. September 2024
Region

Harzer Hexen warten ungeduldig auf ihr eigenes Domizil

Der weltgrößte Hexenbesen entsteht in Rothesütte in Thüringen

Es geht voran beim Harzer Hexenreich (Fotos: Rolf Steinke)
Es geht voran beim Harzer Hexenreich (Fotos: Rolf Steinke)
Ein Kran wird gebraucht
Ein Kran wird gebraucht
Einfahrt vorerst nur für Baufahrzeuge
Einfahrt vorerst nur für Baufahrzeuge
Gemischter Waldbestand
Gemischter Waldbestand
Ehemaliger Grenzweg
Ehemaliger Grenzweg
Erinnerung am Straßenrand
Erinnerung am Straßenrand
Rastmöglichkeit
Rastmöglichkeit
Birken trotzen der Trockenheit
Birken trotzen der Trockenheit

Vor einigen Wochen berichtete LauterNEUES über den Fortschritt beim Bau des Harzer Hexenreiches, wo der größte Aussichtsturm im Harz erbaut wird.

Es war schon immer so

Wie schon im Bericht im Juni in LauterNEUES bemerkt, war in den sechziger Jahren und in den folgenden Jahren der Harz auf einige wenige Sehenswürdigkeiten beschränkt. Man konnte die Talsperren besuchen oder Torfhaus mit seinen verstaubten Andenkenshops. Goslar hat einige Sehenswürdigkeiten und in Bad Harzburg gab es den beschaulichen Märchenwald und eine alte Bergseilbahn. Im Westharz legte man nicht unbedingt Wert auf neue Ideen.

Grenzöffnung schuf neue Perspektiven

An welcher Talsperre im Westharz gab es so viele neue Attraktionen wie an der Rappbodetalsperre? Die Harz-Wasserwerke hatten keine Ideen, wie die Talsperren außerhalb der Trinkwasserversorgung neu vermarktet werden könnten. So entstanden im Ostharz neue Attraktionen, zum Beispiel an der Rappbodetalsperre, der Harzquerbahn und der Selketalbahn und dem Hexentanzplatz, und zeigte den westlichen Tourismusexperten, wie es gehen kann. Quedlinburg und Wernigerode locken Besucher an. In Thale gibt es eine Erlebniswelt  für die ganze Familie.

Hexen gehören zum Harz

Schon vor der Wiedervereinigung waren Orte wie Bad Grund die Mittelpunkte bei den Walpurgisveranstaltungen und lockten zu Walpurgis am 30. April tausende Besucher an. Gerade Bad Grund war mit einem Freilichtspiel am sagenumwobenen Hübichenstein ein besonderer Anziehungspunkt. Inzwischen ist der Ostharz mit Thale, dem Hexentanzplatz und anderen Attraktionen der Mittelpunkt der Walpurgisveranstaltungen.

Neue Projekte nicht erwünscht

Sehr viel Kritik hatten die Verantwortlichen bei der Verzögerung beim Bau des Harzturms auf dem Torfhaus zu ertragen. Die Gründe dafür  wurden von den Medien besonders kritisch hinterfragt. So war es schon beim Bau der Bavaria Alm. Veränderungen mögen anscheinend Menschen aus dem Harz nicht.

Fortschritt beim Bau

An einem Sonntag fuhr der Autor dieses Berichtes von Bad Lauterberg über Zorge und Hohegeiß nach Rothesütte, um sich über den Fortschritt des Baus zum größten Aussichtsturm des Harzes zu informieren. Leider wird in den regionalen Zeitungen aus dem Westharz über den Bau nicht berichtet. Der Harz ist hier auch nach über 30 Jahren wohl noch nicht zusammengewachsen. Harz-Kurier und Goslarsche Zeitung berichten nur teilweise aus den anliegenden neuen Bundesländern, und die Thüringer Allgemeine berichtet nur über ihre Region. Allerdings hat hier das Internet die Nase vorn und berichtetet in diversen Portalen aktueller als die Tageszeitungen.

Die Landschaft erholt sich langsam
Die Landschaft erholt sich langsam


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