Geschrieben von Rolf Steinke am 29. Dezember 2024
Sonne scheint am 2. Weihnachtstag im Oberharz den ganzen Tag
Mit der Wurmbergseilbahn auf den höchsten Berg Niedersachsens
Eigentlich war es nur ein Zufall: Der Autor dieses Berichtes hörte im Mitteldeutschen Rundfunk durch einen Anruf eines Mannes aus Elend, dass schon sehr früh die Sonne dort im Oberharz scheint.
Fahrt in die Sonne
Schon in den Morgenstunden war es sehr trübe in der Stadt, so führte die Fahrt über St. Andreasberg nach Braunlage. Kurz vor der Bergstadt blickte schon die Sonne über die Bergwipfel. Der Oderteich erstrahlte im Sonnenlicht und der Parkplatz war entsprechend voll. Weiter führte die Reise zum Torfhaus und der Harzturm wurde bestiegen (ein Bericht dazu folgt).
Über Königskrug wurde Braunlage erreicht. Der große Parkplatz Hexenritt war fast überfüllt. Doch zuerst wurde ein Ticket am Automaten gelöst, die Zeit eingeben und an der Kasse ein Ticket zur Berg- und Talfahrt zum Gipfel des Wurmberges gelöst. Ab 60 Jahren kostet es 19.00 Euro, gut 20 Minuten dauert die Fahrt in der Kabine. Über die Mittelstation (hier ist Aussteigen erlaubt) wurde der Wurmberggipfel erreicht. Viele Wanderer waren während der Fahrt zu sehen, denn momentan ist der Weg neben den Abfahrten gut begehbar. Es herrschten dank der Sonneneinstrahlung fast 10 Grad.
Andrang auf den Gipfel
Im Minutentakt kamen die Gondeln auf dem Wurmberg an. Schnee- und Eisreste machten den Weg etwas beschwerlich, aber dafür wurde man entschädigt: mit Blicken nach Braunlage, auf große Wolkenfelder und den Blick zum Brocken, der nur zeitweise ohne Wolken zu sehen ist. Ein blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Der große Speichersee war gut gefüllt und die Wurmberg Alm war voll mit Gästen.
Die Rückreise ging wieder über St. Andreasberg. Ab dem Odertal wurde es wieder neblig, es schien keine Sonne mehr. Doch es waren schöne Stunden im Oberharz an diesem zweiten Weihnachtstag, die in Erinnerung bleiben werden.