Geschrieben von Rolf Steinke am 05. September 2025
Radele einfach mal mit dem E-Bike zur Hanskühnenburg
Auf 811 Meter Höhe bietet der Turm eine besondere Weitsicht
Im Harz gibt es sehr viele Aussichtspunkte mit einigen unterschiedlichen Türmen. Nahe Bad Grund und Wildemann ist der Iberger Albertturm ein beliebtes Ausflugsziel, das auch mit dem Rad gut zu erreichen ist. Eine Gaststätte wurde aufwendig von den Mitgliedern des Harzklub-Zweigvereins Bad Grund renoviert. In der Nähe von Bad Lauterberg gibt es am Großen Knollen ebenfalls eine Waldgaststätte. Momentan wird der Bismarckturm auf dem Kummel in Bad Lauterberg renoviert. Die Gaststätte bietet weiterhin eine große Vielfalt an Speisen an.
Idee umgesetzt
An diesem sonnigen Tag starteten Willi, Heinz und Rolf zu einer Tour zur Hanskühnenburg. Von Scharzfeld radelten die drei Freunde über Lonau über einen gut ausgebauten Weg. Vorbei an der Wassertretstelle durch einen noch grünen Wald. Lediglich die großen vertrockneten Kastanien boten ein trostloses Bild. Heinz bemerkte, dass wohl ein Pilz schuld ist. Kurz vor einem Anstieg (Schotter) zur Hanskühnenburg wurde ein großer Wasserbehälter aufgebaut.
Aussicht einzigartig
Da die Radtour schon um 10:00 Uhr in Scharzfeld gestartet wurde, waren die Radler schon fast zwei Stunden unterwegs. Eine Erbsensuppe entschädigte für den Anstieg. Der nicht sehr schwierige Aufstieg auf den Turm bot eine Aussicht, die einfach einzigartig ist. Brocken, Wurmberg, Osterode und viele weitere Ziele waren an diesem wunderbaren Tag gut zu erkennen. Eindrucksvoll sind die großen Gemäuer im Inneren des Turms.
Goethe besuchte die Hanskühnenburg
An einem großen Felsen steht ein Schild, das darauf hinweist, dass der große Dichter im Rahmen einer Wanderung die Hanskühnenburg besuchte.
Siebertal einzigartig
Einige Kilometer durch den Ackerweg ging die Rückfahrt, die durch das idyllische Siebertal führte. Es gab teils noch sehr vertrocknete Bäume zu sehen und neben dem Weg die Sieber, die zunehmend mehr Wasser führte. Unvorstellbar, dass dieses Tal vor vielen, vielen Jahren mit dem Auto befahren wurde.
In einem Café in Sieber gab es einen letzten Umtrunk und dann wurde die Rücktour gestartet. Es mag etwas kitschig klingen, aber es war ein wunderschöner und erlebnisreicher Tag in wundervoller Natur zu einem besonderen Ziel.