Geschrieben von Rolf Steinke am 21. April 2026
“Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt zugleich“
Wilhelm Busch erfand die Geschichte der Lausbuben Max und Moritz in Ebergötzen
Es gibt sehr viele Geschichten rund um Wilhelm Busch, und über einen Teil seines Lebens wird in einem kleinen Museum in Ebergötzen berichtet. Hier verbrachte er in seiner Jugend einige Jahre. Sie prägten die Freundschaft mit dem Sohn des Müllers. In den späteren Jahren setzte er seine Inspirationen um und verfasste und zeichnete die Streiche von den Lausbuben.
Kleines, feines Museum in der Mühle
Sehr freundlich erfolgt die Begrüßung im Museum. In einem Rundgang sind die Räume sehr gut beschrieben. Vor der "Guten Stube“ vermerkt ein Schild, dass der Maler, Zeichner und Dichter sich wohl nie in dieser aufgehalten hat. Über Buschs Schlafkammer, wo er bei seinen Besuchen bei seinem Freund nächtigte, schrieb er “Da schlief sich's gut. Das Bett wackelte wie früher beim Getriebe der Räder, und das herabstürzende Wasser rauschte durch meine Träume.“
Ein Besuch im Museum und in der Wassermühle ist sehr lohnenswert. In diesem kleinen Bericht soll erwähnt werden, dass sich die Fahrt nach Ebergötzen lohnt. In der Wilhelm-Busch-Grundschule in Ebergötzen lernen Kinder aus den umliegenden Gemeinden. An der Außenfassade heißt es “Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss.“
