Geschrieben von Rolf Steinke am 16. Mai 2026
Kiepenfrau, Hexenbrut, Teufelssuppe und fröhliche Harzer-Stimmung
Kinder und Erwachsene feiern das Harzer-Hexenstieg-Fest auf dem Eselsplatz
Er ist einer der schönsten und erlebnisreichsten Wanderwege nicht nur im Harz: Der Harzer-Hexenstieg führt über fast einhundert Kilometer durch die Harzer Täler und Berge. Vom Startpunkt an der Bleichestelle in Osterode geht es über den Eselsplatz mit mehreren Stationen nach Thale.
Aufwärts zum Eselsplatz
In Zusammenarbeit mit der Tourist Information der Stadt Osterode und dem Harzklub Lerbach machte sich eine Wandergruppe von der Bleichestelle auf den Weg zum Eselsplatz. Wanderwart Heiner Wendt führte die über 60 Teilnehmer zum Ziel. Besonders konnte er zahlreiche Familien begrüßen. Unterwegs gab er Informationen zu Sehenswürdigkeiten an der Wegstrecke
Fest für die Familie
Freundlich begrüßt wurden die Wanderer durch eine Mitarbeiterin der Tourist Information aus Osterode. Sehr gut organisiert hatten die ehrenamtlichen Mitglieder des Harzklubs Lerbach die Veranstaltung. Neben Kaffee und Kuchen gab es eine kostenlose Hexensuppe nebst Spinnengewebe für die Kinder. Die Damen der Hexenbrut aus Wolfshagen schafften es sogar, eine Polonaise zu veranstalten.
Harzklub Lerbach hat viel zu tun
Der Vorsitzende des Harzklub-Zweigvereins Lerbach, Frank Koch, nahm sich Zeit für ein Gespräch mit LauterNEUES. Er erzählte, dass die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins viele Aufgaben zu bewältigen haben. Die Pflegeaufgaben der Wege des Hexenstieges, des Baudenstieges und des Försterstieges verursachen viel Arbeit. Dennoch, so Koch, sind im Verein doch einige ehrenamtliche Mitglieder bereit, sich zu engagieren.
Wirklich eine schöne Aussicht
Etwas oberhalb des Eselsplatzes gibt es eine wunderbare Aussicht. Die Sösetalsperre scheint ganz nah. Der ehemalige Förster Heiner Wendt gab auch dort Informationen über den Zustand der Wälder.






