Geschrieben von Dr. Friedhart Knolle am 27. Mai 2026
UNSER HARZ Mai 2026 erschienen
Dietrich Klagges, Reinecke-Altenau und Waldbrände im Harz
Aus dem Inhalt:
- Markus Weber: Dietrich Klagges als Verfasser ideologischer Schriften (Teil 1)/
- Dr. Kai Gurski: Karl Reinecke-Altenau: Zwischen „Harzheimat“, „steinerner Fremde“ und den „Schwalben von Toledo“ (Teil 6)/
- Uwe Fricke: Die Bewertung von Waldbrandschäden im Harz (Teil 1)/
- Rainer Kutscher: Freiwillige Feuerwehr Lerbach besteht seit 1875/
In der aktuellen Ausgabe von Unser Harz endet die mehrteilige Reihe über „Karl Reinecke-Altenau: Zwischen „Harzheimat“, „steinerner Fremde“ und den „Schwalben von Toledo“. Im sechsten Teil thematisiert Dr. Kai Gurski dessen späte kritische Distanz zum NS-System mit dem untersagten zweiten Roman „Berggeselle Behm“. Das Werk wurde 2018 posthum von der Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde der Bergstadt Altenau-Schulenberg e.V. veröffentlicht.
Über „Dietrich Klagges als Verfasser ideologischer Schriften“ schreibt Markus Weber. Im ersten Teil geht es um Geschichtsmythen und -fälschungen als Waffe gegen die Demokratie. Einem im wahrsten Sinne des Wortes heißen Thema widmet sich Uwe Fricke: „Die Bewertung von Waldbrandschäden im Harz“. Spätestens seit den großen Waldbränden am Brocken und am Königsberg in Sachsen-Anhalt sei im Harz eine teilweise mit vielen Vorurteilen geführte Diskussion entbrannt, wie eine Waldbrandfläche schadensmäßig zu bewerten ist, stellt der Autor fest. Er ist Vorsitzender der Lenkungsgruppe Waldbrandbekämpfung im Harz, die aus Vertretern von Verwaltungen und Wehren aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen besteht. An die Ursprünge der Freiwilligen Feuerwehr Lerbach und ihre Historie, die 1875 begann, erinnert Rainer Kutscher.
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