Geschrieben von Rolf Steinke am 20. Juli 2026
Seerosen, Fließgewässer, Störche, Pferde und eine naturbelassene Landschaft
Der Seeburger See wird als das Auge des Eichsfelds bezeichnet
Es ist schon immer eine gewisse Vorfreude, wenn der Autor dieses Berichtes mit dem Rad zum Seeburger See unterwegs ist. Vor über 60 Jahren war es eine Klassenfahrt der Berufsschule aus Seesen, die zu einem Tagesausflug an den See führte. Eine Bootsfahrt gehörte zum Programm. Trotz der vielen Jahren blieb in Erinnerung, dass ein Boot ein Leck hatte und einige Schüler in den See fielen.
Erlebnis naturnah
Über Scharzfeld, Pöhlde, dann entlang der ehemaligen Bahnstrecke nach Rhumspringe. Über Lütgenhausen, Wollershausen nach Gieboldehausen neben zahleichen gold glänzenden Kornfeldern führte die Tour. Nach leichten Anstiegen war Bernshausen erreicht.
Naturbelassene Landschaft
Immer wieder ist der erste Blick auf den See etwas besonderes. Doch eine weitere Besonderheit ist der Seeanger nahe des Seeburger Sees. Die Fließgewässer Aue und Suhle verbinden die Stillgewässer Seeburger See, Seeanger und Schweckhäuser Wiesen miteinander. So entsteht im südlichen Niedersachsen ein für den Naturschutz sehr bedeutendes, vernetztes System aus Bächen, Seen, Sümpfen und feuchtem Grünland.
Rundweg begeistert
Ob beim Wandern oder mit dem Rad, fast immer ist ein Blick auf dem See möglich. Pferde weiden auf den Wiesen. Segelboote sind heute nicht zu sehen, aber einige Besucher sind mit dem Tretboot unterwegs. Weitreichende Schilffelder säumen das Ufer. Auf dem See bilden zahlreiche Seerosen einen tollen Anblick.
Bademöglichkeit, Camping und Traumspielplatz
Neben der naturbelassenen Landschaft ist auf dem langen Steg ein Einstieg zum Schwimmen in den See möglich. Vor einigen Jahren beteiligte sich die Gemeinde Seeburg bei einem Gewinnspiel eines Radiosenders und gewann den Bau eines Erlebnisspielplatzes.
Egal ob die Anreise mit dem Rad oder mit dem Auto erfolgt, eine Fahrt zum Seeburger See ist immer ein besonderes Erlebnis.
