Geschrieben von Rolf Steinke am 16. Oktober 2026
Nur wenige Schritte von der Innenstadt entfernt herrschen tropische Temperaturen
Im Alten Botanischen Garten von Göttingen sind Pflanzen aus aller Welt ausgestellt
Historische Gründung
Schon im Jahr 1737 gründete der Mediziner Albrecht Haller den Botanischen Garten, der so alt ist wie die Georg-August-Universität Göttingen. Bereits damals diente der Botanische Garten vorangig der Forschung und der Lehre an der Universität.
Eine andere Welt
Wenige Schritte von der hektischen Innenstadt der Universitätstadt taucht man in eine andere Welt ein. Auf dem Außengelände sind die unterschiedlichen Pflanzen am Ende ihrer Blütezeit. Die Trompetenblume hat allerdings noch herrliche Blüten. Die großen frostempflindlichen Gewächse wie Palmen, Oleander und Hibiskus werden eingelagert
Tropische Temperaturen
Im Jahr 1910 gestaltete Gartenmeister Carl Bonstedt die ehemalige Orangerie in ein Farnhaus um. Neben den bekannten Farnen sind tropische Farne und die unterschiedlichsten Baumfarne zu sehen.
Kakteen, Bromelien und Agaven
Im Sukkulentenhaus herrscht eine sehr trockene Luft. Aus Amerika sind Kakteen, trockenheitsverträgliche Bromelien und Agaven zu sehen. Aus dem südafrikanischen Namaqualand, eine der extremsten Wüsten, sind seltene Sukkulenten zu bewundern.
Rundgang unter hohen Bäumen
In diesem Bericht ist es einfach unmöglich, die gesamte Artenvielfalt im Alten Botanischen Garten zu schildern. Alpinum, Arboretum und der historische Garten bieten unvergessliche Eindrücke.
Öffungszeiten des Alten Botanischen Gartens
März bis Oktober 8.00 bis 18.00 Uhr
November bis Februar 8.00 bis 16.00 Uhr







