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Geschrieben von PM Helios Klinik Herzberg/Osterode am 06. Juni 2016
Region

Wenn Schwerverletzte kommen, muss jeder Handgriff sitzen

Klinik Herzberg/Osterode erneut im Traumanetzwerk Göttingen/Kassel zertifiziert

Das Team der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie mit Chefarzt Dr. med. Christian Voigt (2.v.l.).
Das Team der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie mit Chefarzt Dr. med. Christian Voigt (2.v.l.).

Wenn ein Schwerverletzter in die Klinik kommt, muss dort jeder Handgriff sitzen: Der Operationssaal wird vorbereitet, Ärzte unterschiedlicher Disziplinen sind sofort abrufbar, Medikamente und Transfusionen lagern griffbereit. Dass die Abläufe hier tatsächlich optimal ineinandergreifen, hat die Helios-Klinik Herzberg/Osterode nun schriftlich bekommen: Die Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie ist von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie im Traumanetzwerk Göttingen-Kassel rezertifiziert worden.

„Ich bin stolz darauf“, sagt Dr. med. Christian Voigt, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie in der Helios-Klinik Herzberg/Osterode. „Das Zertifikat bescheinigt uns eine sehr gute Schwerverletztenversorgung in der Region. Patienten können sicher sein, dass wir auch bei schweren Verletzungen alles medizinisch Erforderliche leisten können.“ Klinikgeschäftsführerin Dr. Alice Börgel erklärt: „Die Qualitätsauszeichnung durch die unabhängigen, externen Gutachter ist eine große Anerkennung für unser Haus.“

Die Herzberger Klinik wurde erstmals im Jahr 2012 im Traumanetzwerk ausgezeichnet. Jetzt wurde der Bewertungsprozess des Traumanetzwerks Göttingen-Kassel erneut überprüft und erfolgreich abgeschlossen. In diesem Netzwerk sind unter der Führung der Universitätsmedizin Göttingen und des Klinikums Kassel 28 Kliniken zu einem regionalen Verbund zusammengeschlossen.

Ziel des Netzwerks ist es, jedem Schwerverletzten rund um die Uhr die bestmögliche Versorgung unter standardisierten Qualitätsmaßstäben zu ermöglichen. Das setzt fachliche Kompetenz und eine gute Zusammenarbeit von Ärzten und Rettungsdiensten der Region voraus. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie hat mit dem Traumanetzwerk ein Konzept zur Schwerverletztenversorgung entwickelt. Die Ziele des Netzwerks sind der Erhalt und die Verbesserung der flächendeckenden Versorgungsqualität von Schwerverletzten durch verbesserte Kommunikation, abgestimmte Versorgungsstandards und eine gute Zusammenarbeit.


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