Großer Kindersegen an der HELIOS Klinik Herzberg/Osterode in 2016
Das Team der Gynäkologie und Geburtshilfe mit Klinikgeschäftsführerin Dr. Alice Börgel (1.v.r.), Chefarzt Dr. med. Wolfram Franz (3.v.l.), Pflegedirektorin Natascha Möller-Seseke (1.v.l.) und dem Herzberger Storch ‚Kaspar‘.
Seit kurzem gibt ein riesiger Storch im Eingangsbereich der HELIOS Klinik Herzberg/Osterode die Vornamen der Babys bekannt, die in der Klinik zur Welt gekommen sind. Hätte er bereits im letzten Jahr auf seinem Platz gestanden, wären im Laufe der Monate fast 560 Namen auf seiner Tafel zu lesen gewesen: Denn stolze 558 Babys sind 2016 in der Herzberger Klinik zur Welt gekommen.
„Ich freue mich, dass sich so viele werdende Eltern für unsere Geburtshilfe entschieden haben. Wir beobachten seit Jahren einen steigenden Trend bei den Geburten. 2016 gab es jedoch eine besondere Zunahme – mit 552 Geburten verzeichneten wir fast 50 Geburten mehr als in 2015“, sagt Dr. med. Wolfram Franz, Chefarzt der HELIOS Klinik Herzberg/Osterode. „Geburtenstärkster Monat war der Juli mit 56 Sommerkindern. Insgesamt kamen 269 Mädchen und 289 Jungen in unserer Klinik zur Welt. Sechsmal kam das kleine Glück gleich doppelt als Zwillinge“, ergänzt die Leitende Hebamme Sandra Siewert.
„Dass unsere Geburtshilfe so gut angenommen wird, belegt, dass wir mit unserem Konzept gut auf die Bedürfnisse der jungen Eltern eingehen. Die Zahlen sind auch ein großes Lob an unser Team, das mit unermüdlichem Engagement für die Patientinnen da ist“, sagt Klinikgeschäftsführerin Dr. Alice Börgel. Anfang Mai 2016 hat die HELIOS Klinik Herzberg/Osterode eine Familienstation eröffnet. Hier werden ausschließlich Eltern und ihre Neugeborenen sowie noch nicht entbundene schwangere Frauen von erfahrenen Hebammen betreut. Die modern und freundlich eingerichteten Zimmer haben direkten Anschluss an die drei Kreißsäle der Klinik. Besonders am Herzen liegt den Hebammen dabei auch die intensive Bindung zwischen Eltern und Kind und die Stillförderung. Auf der Familienstation können die jungen Familien rund um die Uhr zusammenbleiben und sich ungestört von der Klinikroutine kennenlernen. Anfang des Sommers 2016 wurde die Klinik erneut als ‚babyfreundliches Krankenhaus‘ zertifiziert.
Damit der Storch, der nun alle Neugeborenen des Hauses willkommen heißt, selbst nicht namenlos bleibt, haben die Hebammen ihm einen Namen gegeben. „Für uns war ziemlich schnell klar, wie wir den Storch nennen: Kaspar. Mit dieser Wahl bedanken wir uns zum einen bei einer Kollegin für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Zum anderen geht die Ursprungsform des Namens – ‚Caspar‘ – auf das Persische zurück und bedeutet ‚Verwalter der Schätze‘. Und das sind Neugeborene doch: Kleine menschliche Schätze von unsagbarem Wert“, erläutert Sandra Siewert die Namenswahl. „Wir sind schon gespannt, wie viele Ankünfte Kaspar in diesem Jahr vermelden darf. Aktuell haben wir bereits 37 kleinen Schätzen auf die Welt geholfen.“