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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Geschrieben von PM-Reinhard Müller am 13. September 2017
Region

Festival-Flair in Osterode

Denkmal! Kunst! - Kunstdenkmal! 2017

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Nach der Auftaktveranstaltung in der Stadthalle Osterode am 29. September, zu der auch der Schirmherr des Festivals, der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, eingeladen ist, werden über 240 Ausstellende „ihre“ Räume präsentieren. Am 30. September, um 11 Uhr öffnen sich die Türen und Tore von Denkmälern in den historischen Altstädten des Fachwerkfünfecks in Südniedersachsen. Viele Gebäude und Räume sind in das Abendprogramm einbezogen. Darunter sind 115 überregionale Künstler und Künstlerinnen; 27 kommen aus dem Ausland zum Festival. In ihrer Blütezeit hatten die fünf Fachwerkstädte Duderstadt, Einbeck, Hann. Münden, Northeim und Osterode „weltweite“ Handelsbeziehungen.
Da lag es für die Organisatoren des diesjährigen Festivals Denkmal! Kunst – Kunstdenkmal! nahe, die Welt ins Fachwerkfünfeck einzuladen, um eine vielfältige Palette von Kunstausstellungen präsentieren zu können. „Da wir für die Ausstellungen kein Budget haben, aus dem Reise- und Transportkosten gezahlt werden könnten, mussten wir uns etwas einfallen lassen, um dennoch kulturelle Vielfalt für das Festival zu erreichen“, sagt die Kuratorin Lore Puntigam.
Osterode und Hann. Münden haben die Kontakte zu ihren polnischen Partnerstädten für das Festival aktiviert. Osterode bekommt zum Festival Besuch von einer neunköpfigen Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern aus Ostroda, die in dem Fachwerkwohnhaus Ägidienstraße 12 ausstellen werden.
Eine niederländische Familie, die in Osterode-Lerbach das „Doktorhaus“ liebevoll saniert hat, präsentiert in der Schachtruppvilla eine retrospektive Ausstellung mit Bildern von Tini van Putten (1936-1998). Gegenüber darf in einem kleinen Raum die Enkelin, die aktuell in Groningen Kunst studiert, eine Auswahl ihrer Arbeiten zeigen. Ein ganz besonderes Denkmal in Osterode, der sogenannte Sonnenturm, Schildwache 2, halb Wehrturm, halb Fachwerkhaus, hat es der Niederländerin Jolanda Jakobs angetan. Sie wird aus Hoorn mit dem Zug anreisen, im Gepäck eine Supermarktpackung. Den Inhalt wird sie vor Ort mit dem kleinen halbrunden Turmraum in Bezug setzen.
„Die Interkulturalität des Festivals konnte ich auch durch gezielte Recherchen in den
Mitgliederverzeichnissen des Bundes bildender Künstler und Künstlerinnen stärken. Die
deutsche Kunstszene hat durch Zuwanderung eine große Vielfalt gewonnen“, verrät die
Kuratorin. So ließ sich die in Mainz lebende Japanerin Midori Tanabe in die Osteroder
Schachtruppvilla locken, der begehrteste Spielort des diesjährigen Festivals. Für ihre
nichtgegenständlichen Malereien auf Stoff hat sie dort „ihren“ passenden Raum gefunden.
Die kulturelle Vielfalt des diesjährigen DKKD-Festivals wird schließlich durch die
kunstpädagogische Einbeziehung junger Flüchtlinge erreicht. Die von Mariarosa Ostan-Herth und Sabine Magdeburg (beide Hann. Münden) angeleitete offene Werkstatt ist interkulturell und generationsübergreifend konzipiert; aktuell gehören ihr fünf junge Leute aus Eritrea an, die an der Ausstellung (in Duderstadt!) beteiligt sein werden.
Die zahlreichen Denkmäler werden durch die besonderen Aktionen zum Hingucker – ob als Ausstellung tagsüber oder als Abendveranstaltung mit Musik, Theater, Kabarett oder Lesung. Grund genug, das Festival zu besuchen!

Eintrittskarten können Sie über die Internetseite www.festival-dkkd.de bestellen oder aber in den Geschäftsstellen unserer Premiumpartner, der VR-Bank in Südniedersachsen eG, der Volksbank eG in Einbeck, der Volksbank Göttingen eG, der Volksbank im Harz eG, der Volksbank Mitte eG erhalten. Diese Banken kooperieren mit der Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland.

Weitere Information zum Festival:
Bernd Demandt (Veranstalter), Mobil: 0173-8513537,

Reinhard Müller (Förderverein des Festivals), Mobil: 0160-1851408.


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