Die fünf mobilen Geschwindigkeitsmessgeräte und sieben stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen im Landkreis Göttingen haben im Jahr 2018 insgesamt 161.530 Tempoverstöße..." /> . Die fünf mobilen Geschwindigkeitsmessgeräte und sieben stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen im Landkreis Göttingen haben im Jahr 2018 insgesamt 161.530 Tempoverstöße..." />

Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung von LauterNEUES erklären Sie sich damit einverstanden.

Donnerstag, 16. Juli 2026
Login



Geschrieben von PM Landkreis Göttingen am 22. Januar 2019
Region

Blitzer-Bilanz 2018: Kreisweit 165.000 Verkehrssünder ertappt

Landkreis Göttingen stellt Bilanz der Verkehrsüberwachung vor – An der Werratalbrücke hat es wieder am häufigsten geblitzt

Die Blitzeranlage an der B 243 in Herzberg ist im Jahr 2018 erneuert worden.
Die Blitzeranlage an der B 243 in Herzberg ist im Jahr 2018 erneuert worden.

Die fünf mobilen Geschwindigkeitsmessgeräte und sieben stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen im Landkreis Göttingen haben im Jahr 2018 insgesamt 161.530 Tempoverstöße registriert. Die drei Anlagen zur Rotlichtüberwachung im Kreisgebiet stellten außerdem 3.470 Mal das Überfahren einer roten Ampel fest.

 

7,5 Millionen Euro für den Haushalt des Landkreises

Die höchste Fallzahl an Temposünden gab es wieder einmal bei der stationären Anlage an der A 7 am Laubacher Berg (Werratalbrücke). Hier blitzte es 57.702 Mal – das sind schon mehr als ein Drittel aller Fälle und durchschnittlich 158 Mal am Tag. Die Folge: Allein hier haben sich 2.011 Fahrerinnen und Fahrer Fahrverbote eingehandelt. Trauriger Rekord: Der schnellste Fahrer war vorwerfbar mit Tempo 197 unterwegs – fast doppelt so schnell wie die erlaubten 100 km/h.

Verwarn- und Bußgelder aus der kommunalen Verkehrsüberwachung summieren sich für das Jahr 2018 auf 7.591.464 Euro – davon fielen 3.231.232 Euro allein an der Messstelle vor der Werratalbrücke an. Die Einnahmen fließen in den allgemeinen Haushalt des Landkreises Göttingen ein.

 

Unfallprävention im Vordergrund

Vorrangiges Ziel der Kontrollen ist aber weniger der Geldsegen für den Landkreis, sondern die Unfallprävention. Denn überhöhte Geschwindigkeit ist die Hauptunfallursache im Straßenverkehr. Kontrolle und Durchsetzung von Sicherheitsvorschriften seien deshalb zentrale Elemente der Verkehrsunfallprävention mit dem Ziel, die Zahl von Toten und Verletzten auf den Straßen zu verringern, erklärt der Landkreis.

Als Erfolg für die Unfallprävention wertet der Landkreis die stationäre Anlage an der A 38 im Dreieck Drammetal. Zwar gab es hier 15.409 Temposünder – der schnellste war mit Tempo 124 unterwegs und überschritt damit deutlich die zulässigen 60 km/h. 150 Fahrverbote wurden angeordnet, Verwarn- und Bußgelder summierten sich hier auf 597.271 Euro. Aber einen Unfall habe es an diesem  früheren Unfallschwerpunkt  nicht mehr gegeben, seit die Messanlage im Jahr 2016 in Betrieb genommen wurde.

Der Landkreis Göttingen war als Bußgeldbehörde im Jahr 2018 für 48 Kilometer Autobahn, 242 Kilometer Bundesstraße, 342 Kilometer Landesstraße, 390 Kilometer Kreisstraße und rund 1.500 Kilometer Gemeindestraße zuständig. Die Überwachung des fließenden Verkehrs erfolgte in Zusammenarbeit mit der Polizei.


.................................................................................................................................................

Bild der Woche