Geschrieben von Klaus-Dieter Jahn (TC Bad Lauterberg) am 07. Mai 2014
Trotz Niederlage: Guter Saisonstart für die Aufsteiger
Tennis Senioren 65 Plus Verbandsliga: Hildesheimer TV - TC Bad Lauterberg 4:2



„Beinahe hätte es geklappt“, waren die ersten Worte von Mannschaftsführer Harald Fieker nach dem Tennissaisonstart der Senioren 65 Plus in der Verbandsliga. Der TC Bad Lauterberg als Aufsteiger hatte sich beim Hildesheimer TV keine großen Chancen ausgerechnet, zumal die ersten zehn Spieler des Gegners über eine durchweg bessere Leistungsklasse verfügen als die Harzer. Hildesheim hat bei den Senioren Ü 60, 65 und 70 ein Spielerpotential von sieben Mannschaften – von Regional- bis Bezirksliga – und der Verein ist mit 20 Mannschaften aller Altersklassen sowie einer Anlage mit elf Plätzen ein „Vorzeigeclub“.
Die Lauterberger präsentierten sich aber wenig ehrfürchtig. Der Gastgeber war in der Favoritenrolle und zeigte Nervosität durch das selbstbewusste Auftreten der Harzer Gäste. Karl-Heinz Ziegenbein hatte den bestaufgelegten Spieler als Kontrahenten und fand einfach kein Mittel, gegen den sicher spielenden Hildesheimer. 1:6 und 2:6 ging die Partie an den Gastgeber. Auch Jürgen Breitenstein fand zu Beginn des Matches kein rechtes Gegenmittel und verlor 6:1. Im zweiten Satz fehlte ihm etwas Glück beim 3:4, so aber ging der Sieg auch mit 6:4 an Hildesheim. Klaus-Dieter Jahn lag im ersten Satz 3:4 zurück, kämpfte sich wieder ins Spiel und gewann noch 7:5. Etwas irritiert war sein Gegner dann im zweiten Satz und verlor 1:6. Harald Fieker spielte an Nr.1 von Beginn „auf Kampf“. Seine Einstellung gab ihm Recht, denn der Domstädter scheiterte offensichtlich an dieser Strategie. Mit 6:4 und 6:4 holte Fieker den zweiten Punkt und das war für den Gastgeber und die Lauterberger ein überraschendes 2:2-Zwischenergebnis.
Nun war Hildesheim aufgewacht und präsentierte sich in den beiden Doppeln souverän. Breitenstein/Jahn trafen auf fast fehlerlos spielende Gastgeber Müller/Frössl und mussten sich mit 1:6 und 3:6 beugen, während Fieker/Koch das „Glück des Tüchtigen“ fehlte, um wenigstens einen dritten Satz zu erzwingen. Ihr Doppel ging 4:6 und 4:6 an die Gastgeber, die damit zum 4:2-Gesamtsieg kamen.