Geschrieben von Rolf Steinke am 30. August 2025
35 und 60 Kilometer durch die Harzer Berge und Täler laufen und gehen
Beim 10. Harzer Hexentrail starteten über 180 Teams mit über 550 Teilnehmern und sorgten für eine große Spendensumme
Schon sehr früh, so gegen 6:00 Uhr am Samstagmorgen, starteten die Teilnehmer der 60-Kilometer-Strecke in Walkenried. Die meisten jedoch trafen sich im Barbis am Schützenplatz, um die 35-Kilometer-Strecke zu absolvieren. Die Polizei und das DRK und zahlreiche ehrenamtliche Helfer und Helferinnen sicherten die Strecke ab, die über die Straße weiter in den Wald führte.
Erste Verpflegungsstation in Sieber
Direkt vor dem Schützenhaus in Sieber verpflegten die Mittwochsfrauen vom MTV Förste die Gruppen. Äpfel, Bananen, leckere belegte Brötchen und reichlich kühle Getränke standen auf einer langen Tafel bereit.
Mit Beifall und Hexenbesen begrüßt
Natürlich kamen die Gruppen selten zusammen in Osterode vor der Stadthalle an. Drei Frauen von der Heimatgruppe der Lerbachtaler hatten sich als Hexen verkleidet und schwangen beim Zieldurchlauf ihre Besen hoch in die Luft. Jeder aus der Gruppe wurde beim Einlauf mit Namen vorgestellt und bekam eine Medaille umgehängt.
Mann soll fit bleiben
Im Gespräch mit LauterNEUES bemerkte Andrea, dass ihr Mann Jörg beim Hexentrail mitläuft und so weiterhin fit bleibt. Auch lobte sie den Teamgeist in der Gruppe. Knut ist 52 Jahre und bemerkte, dass man auch die 35-Kilometer-Strecke nicht unterschätzen sollte. Auch sei es sehr wichtig, die Teammitglieder zusammenzuhalten. Sarah ist 22 Jahre jung und schon zum 5. Mal dabei. In der Gruppe, bemerkte sie, macht es einfach mehr Spaß und unterwegs hat sie viele nette Gespräche mit anderen gleichgesinnten Menschen gehabt. Alexander ist 23, machte einen Spaß und erzählte, dass seine Schwiegermutter ihn gezwungen hat... Er erzählte, dass es schon eine Herausforderung ist, sich gegenseitig zu motivieren.