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Geschrieben von Markus Herzberg (Kreisfeuerwehrverband Osterode am Harz) am 01. September 2019
Vereine und Verbände

Alle Übungsziele in geplanter Zeit erreicht

Gemeinsame Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaften West und Nord des Landkreises Göttingen

Wasserübergabepunkt am Waldpädagogikzentrum.
Wasserübergabepunkt am Waldpädagogikzentrum.
Fachzug „Technische Hilfeleistung“ im Kieswerk Aue bei Pöhlde.
Fachzug „Technische Hilfeleistung“ im Kieswerk Aue bei Pöhlde.

Die Kreisfeuerwehrbereitschaften West und Nord des Landkreises Göttingen haben am Samstag (31.08.2019) auf dem Rotenberg zwischen Rhumspringe und Pöhlde gemeinsam für den Ernstfall geübt.

Treffpunkt der Bereitschaft West – bestehend aus den Feuerwehren der Gemeinden Staufenberg, Hann. Münden, Adelebsen und Dransfeld – war am Morgen gegen 6.30 Uhr in Adelebsen. Von dort fuhren die Einsatzkräfte zum vorgesehenen Bereitstellungplatz in Rhumspringe. Nach einer kurzen Einweisung der Führungskräfte wurden von dort die einzelnen Fachzüge an die Einsatzstellen entsandt.

 

„Waldbrand“ am Rotenberg

Als Ausgangslage für die Übung wurde ein Waldbrand in der Nähe des Waldpädagogikzentrums auf dem Rotenberg angenommen. Aufgabe der Fachzüge „Wasserförderung“ und „Wassertransport“ war die Bereitstellung des für die Brandbekämpfung benötigten Löschwassers.

Während der Fachzug I „Wasserförderung“ eine etwa 1,8 Kilometer lange Schlauchleitung von im Wald vorhanden Fischteichen verlegte, transportierten die Tanklöschfahrzeuge des Fachzugs II „Wassertransport“ Löschwasser über ein Strecke von etwa zwölf Kilometer von der Wasserentnahmestelle beim Sägewerk in Pöhlde zur Einsatzstelle.

Der Fachzug III „Technische Hilfeleistung“ der Bereitschaft West wurde parallel zu einem Einsatz in das Kieswerk bei Pöhlde gerufen. Hier galt es für die Einsatzkräfte, mehrere verletzte und eingeklemmte Personen aus einem verunfallten Fahrzeug zu befreien. Im Anschluss musste eine weitere verschüttete Person unter Betontrümmern gerettet werden.

 

„Brandausbreitung“ am Grillplatz

Zur Ablösung der Bereitschaft West wurden gegen 9.30 Uhr die Fachzüge „Wassertransport“ und „Wasserförderung“ der Bereitschaft Nord, bestehend aus den Feuerwehren des ehemaligen Landkreises Osterode, alarmiert. Nachdem sich die Fahrzeuge der Bereitschaft Nord auf dem Schützenplatz in Herzberg getroffen hatten, wurden sie gegen 11 Uhr nach einer kurzen Lageeinweisung am Feuerwehrhaus Rhumspringe in die vorgesehenen Einsatzbereiche abgerufen.

Angenommen wurde für die Bereitschaft Nord eine Brandausbreitung am Grillplatz Rhumspringe. Während der Fachzug I „Wasserförderung“ eine Schlauchleitung von der Wasserentnahmestelle an der Rhumequelle aufbaute, wurde vom Fachzug II „Wassertransport“ das Löschwasser ebenfalls vom Sägewerk Pöhlde zum Übergabepunkt am Grillplatz transportiert.

Nachdem alle Übungsziele erreicht worden waren, konnte die Übung für die Bereitschaft West gegen 13 Uhr beendet werden. Nach einer Verpflegung am Feuerwehrhaus Rhumspringe konnte die Bereitschaft gegen 14 Uhr die Rückfahrt zu ihren Standorten antreten. Die Einsatzkräfte der Bereitschaft Nord beendeten ihre Übung gegen 14 Uhr und wurden ebenfalls am Feuerwehrhaus durch das THW Osterode verpflegt.

 

Innerhalb kurzer Zeit einsetzbar

Während es sich für die Bereitschaft West um eine geplante und bei den Einsatzkräften bekannte Übung handelte, wurden die Mitglieder der Bereitschaft Nord unangekündigt am Morgen über Funkmelder alarmiert. Bei der Nachbesprechung konnten die beiden Bereitschaftsführer Frank Strehl und Thomas Domeyer übereinstimmend berichten, dass sämtliche Übungsziele in der geplanten Zeit erreicht worden seien. Besonders hervorzuheben sei, dass die einzelnen Fachzüge per Melder alarmiert werden könnten und innerhalb kurzer Zeit einsetzbar seien.

 

Eingesetzte Kräfte:

Bereitschaft West: 82 Einsatzkräfte mit Fachzügen „Wassertransport“, „Wasserförderung“ und „Technische Hilfeleistung.“
Bereitschaft Nord: 49 Einsatzkräfte mit den Fachzügen „Wasserförderung“ und „Wassertransport“
Fermelde- und Kommunikationseinheit: 7 Einsatzkräfte mit ELW2 und FüKw
Feuerwehr Rhumspringe: 15 Einsatzkräfte mit TLF16/24, ELW 2


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