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Geschrieben von PM Sternwarte St. Andreasberg am 25. Februar 2020
Vereine und Verbände

Vorsitzender der Sternwarte zurückgetreten

Utz Schmidtko hat sein Amt in St. Andreasberg aus gesundheitlichen Gründen abgegeben

Sternenhimmel über dem St. Andreasberger Glockenberg. (Foto: Sternwarte St. Andreasberg)
Sternenhimmel über dem St. Andreasberger Glockenberg. (Foto: Sternwarte St. Andreasberg)

Der langjährige Vorsitzende der Sternwarte Sankt Andreasberg e.V. ist am 9. Februar 2020 aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Utz Schmidtko hatte die Sternwarte Sankt Andreasberg knapp zehn Jahre als Vorsitzender geleitet und nach außen vertreten.

„Durch seine Berufserfahrung als Förderschullehrer hat er stets die Bildungsaufgabe der Sternwarte gesehen und versucht, die Sternwarte Sankt Andreasberg zu einem Ort für alle Menschen zu machen“, so der Verein in einer Mitteilung. Sie sei bis dato nicht nur die höchstgelegene (gut 700 Höhenmeter), sondern auch die einzige barrierefreie Sternwarte Norddeutschlands.

Ehrgeizig und strebsam habe Utz Schmitdko die Geschicke des Vereins gelenkt und die Sternwarte über die Grenzen der Republik bekannt gemacht, so dass sogar Schweizer Kollegen die barrierefreie Sternwarte in Vorträgen erwähnten. Auch konnten Mitglieder in benachbarten Ländern gefunden werden, zum Beispiel in den Niederlanden und in Dänemark. Mit derzeit 125 Mitgliedern bilde der Verein einen der größten in der Region.

Der ehemalige Vorsitzende blickt stolz auf die vergangenen Jahre zurück und gibt sein Amt nun zunächst an seine Stellvertreter Hendrik Millner und Matthias Gruhn-Creutzburg, bis bei der Jahreshauptversammlung am 7. März 2020 ein neuer Vorsitzender gewählt werden kann. „Eigentlich wollte ich noch bis zum Ende der Wahlperiode weitermachen“, sagte Utz Schmidtko seinen Kollegen, aber die gesundheitlichen Einschränkungen der letzten zwei Jahre machen ihm zu schaffen, so dass er für sich den Entschluss gefasst hat, aufzuhören, wenn es am schönsten ist. Natürlich werde er sich nicht aus dem Vereinsleben zurückziehen, sondern auch weiterhin als Dozent und Referent für beispielsweise seine bekannten „Polarlichter“- und „Namibia“-Vorträge zur Verfügung stehen.

Der Verein bedankte sich bei Utz Schmidtko ganz herzlich für die geleistete Arbeit und hofft, „das begonnene Werk auch in seinem Interesse weiterzuführen“.


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