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Geschrieben von Peter Bischof am 06. Juli 2020
Vereine und Verbände

Björn Gollée ist neuer Präsident

Rotary Club Bad Lauterberg-Südharz traf sich zum Ämterwechsel

Dr. Astrid Laue-Savic übergab die Präsidentenkette an ihren Nachfolger Björn Gollée. Fotos: Peter Bischof
Dr. Astrid Laue-Savic übergab die Präsidentenkette an ihren Nachfolger Björn Gollée. Fotos: Peter Bischof
Viele Klubmitglieder hatten sich zur Ämterübergabe im Garten des Hotels Harzer Hof in Scharzfeld eingefunden.
Viele Klubmitglieder hatten sich zur Ämterübergabe im Garten des Hotels Harzer Hof in Scharzfeld eingefunden.
Die Partner müssen auch mitziehen, wenn wichtige Ämter im Rotary Club ausgeübt werden. Dr. Laue-Savic dankte ihrem Mann Charles und Sarah Lohrengel, der Partnerin von Björn Gollée.
Die Partner müssen auch mitziehen, wenn wichtige Ämter im Rotary Club ausgeübt werden. Dr. Laue-Savic dankte ihrem Mann Charles und Sarah Lohrengel, der Partnerin von Björn Gollée.
In kleinen Tischgruppen mit den nötigen Abständen zu den anderen Tischen verfolgten die Rotarier mit Partnern den Ämterwechsel.
In kleinen Tischgruppen mit den nötigen Abständen zu den anderen Tischen verfolgten die Rotarier mit Partnern den Ämterwechsel.
Björn Gollée mit seinem neuen Clubsekretär Hans-Jörg Fritzkowski.
Björn Gollée mit seinem neuen Clubsekretär Hans-Jörg Fritzkowski.
Viele freuten sich über das Treffen mit persönlichen Kontakten in den Kleingruppen.
Viele freuten sich über das Treffen mit persönlichen Kontakten in den Kleingruppen.
So sollen auch die kommenden Meetings durchgeführt werden: alles im Freien, mit den nötigen Abständen.
So sollen auch die kommenden Meetings durchgeführt werden: alles im Freien, mit den nötigen Abständen.

Björn Gollee ist der neue Präsident des Rotary Clubs Bad Lauterberg-Südharz. Er übernahm am Sonntag (5. 7.2020) das Amt von Dr. Astrid Laue-Savic. Der Ämterwechsel fand im Garten des Scharzfelder Hotels Harzer Hof statt, damit die Abstands- und Kontaktregeln eingehalten werden konnten.

Es seien Bedingungen, wie man sie noch nie bei einer Ämterübergabe hatte, begann Dr. Astrid Laue-Savic ihr Fazit des abgelaufenen Jahres. „Wir alle wurden durch die Corona-Pandemie innerhalb kürzester Zeit in eine Situation katapultiert, die die moderne Welt noch nicht erlebt hatte. Ich finde aber, dass wir die Situation ganz gut gemeistert haben. Die Überbrückung mit den Corona-Ego-Berichten der Mitglieder hat dafür gesorgt, dass keine sprachlose Lücke entstanden ist."

Langsam aus der virtuellen Welt lösen

Und sie habe sich sehr gefreut, so Dr. Laue-Savic weiter, dass sehr viele Mitglieder sich in die Videomeetings eingewählt hätten. Doch sie respektiere und verstehe ebenfalls, wenn jemand diese Art des Treffens für sich persönlich ablehne. Auch für sie selbst könne das Treffen mit Gesprächen im kleinen Kreis nicht durch die Zoom-Meetings ersetzt werden. „Aber wir müssen kompromissbereit sein mit dem Ziel, die liebgewonnenen alten Treffen wieder aufleben zu lassen - vielleicht kombiniert mit modernen Bestandteilen." Sie habe sich jedenfalls gefreut, dass sie mit der Ämterübergabe den Club wieder aus der virtuellen Welt herausführen könne.

Die scheidende Präsidentin erinnerte zudem an die vielen gemeinsamen Aktivitäten, die zumindest bis zum Beginn des Lockdowns im März stattgefunden hätten, so wie der Glühweinstand in der Vorweihnachtszeit, die Teilnahme am Sozialen Weihnachtsmarkt, die Weihnachtsfeier, gemeinsames Kochen und viele andere Treffen.

Veranstaltungen außerhalb des Clubs wahrgenommen

Lob bekamen viele Clubmitglieder für die Organisation der Veranstaltungen, für die sehr interessanten Vorträge bei den Clubmeetings, für die Jugendarbeit und für die Öffentlichkeitsarbeit. Sie selbst habe in ihrer Amtszeit viel gelernt, so die Clubpräsidentin, durch ihre Aufgaben als solche, aber auch dadurch, dass sie sich sehr mit Rotary als Organisation und Gemeinschaft auseinandergesetzt und auch einige Veranstaltungen außerhalb des eigenen Clubs wahrgenommen habe.
„Besonders gefreut habe ich mich aber über den intensiven Kontakt zu vielen Freunden im Club, der sonst in dieser Form nicht entstanden wäre." Der besondere Dank der scheidenden Präsidentin ging an ihren Sekretär Björn Gollée, mit dem sie ein Jahr intensiv zusammengearbeitet hat.

Die kommenden Treffen im Freien

Eigentlich habe an diesem Sonntag im Bad Lauterberger Kurpark das Entenrennen stattfinden sollen, begann der neue Präsident Björn Gollée seine Antrittsrede. Doch auch diese Aktion, die in den letzten beiden Jahren sehr viele Zuschauer angezogen hatte, sei der Pandemie zum Opfer gefallen.

Für die kommende Zeit, blickte Björn Gollée voraus, solle jeder im Club seinen Rahmen und seinen Weg finden, bei dem er sich wohl fühle. Es werde Meetings mit persönlichen Treffen geben, aber auch die Möglichkeit, sich online hinzuzuschalten. Soweit möglich würden die Treffen in der nächsten Zeit jeweils im Freien stattfinden, um die nötigen Distanzen zu waren. Später müsse man dann entscheiden, in welcher Form die Meetings und Aktivitäten durchgeführt werden könnten.

Auf jeden Fall wolle er, so Björn Gollee, die gemeinsamen Veranstaltungen wieder in den Vordergrund stellen. Besondere Unternehmungen, wie z.B. die für den Herbst geplante Fahrt zu dem holländischen Partnerclub habe man allerdings bereits jetzt in das kommende Frühjahr verschieben müssen. „Das Gemeinsame fördern und in der neuen Normalität allen einen Zugang zum rotarischen Miteinander geben", fasste der neue Präsident seine Ziele zusammen.



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