Geschrieben von Peter Bischof am 05. August 2020
Governorbesuch einmal anders
Antrittsbesuch von Dietmar Bräuer beim ersten Hybridmeeting des Rotary Clubs Bad Lauterberg-Südharz




Dietmar Bräuer ist der neue Governor des Rotary-Bezirks 1800, zu dem auch der Rotary Club Bad Lauterberg-Südharz gehört. Der Governor war als Online-Gast beim ersten Hybrid-Meeting des Rotary Clubs Bad Lauterberg-Südharz dabei, zum einen, um sich vorzustellen und zum anderen, um den Club und seine Mitglieder kennenzulernen.
Sieben Clubmitglieder waren am „normalen“ Meeting-Ort im Hotel Riemann vertreten, knapp 20 Mitglieder waren per Videokonferenz hinzugeschaltet. Themen beim Gedankenaustausch mit dem Governor waren unter anderem die Öffentlichkeitsarbeit, die Nachwuchsorganisation Rotaract in Clausthal, der Jugendaustausch und der Clubdienst.
Rotary eröffnet Möglichkeiten
Das diesjährige rotarische Jahr steht unter dem Motto „Rotary eröffnet Möglichkeiten". Unter dem Stichwort Möglichkeiten kam auch die Chance auf hochkarätige Vortragende durch die Online-Meetings zur Sprache, da keine Präsenz vor Ort in Herzberg oder Bad Lauterberg nötig ist.
Beispiele dafür waren der Bericht des CDU-Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler direkt aus dem Büro in Berlin und der Bericht eines Arztes der Charité Berlin über die radiologischen Untersuchungen am Skelett des Tyrannosaurus Rex „Tristan“. Allerdings drückten die Clubmitglieder auch ihr Bedauern darüber aus, dass viele Aktionen wie das Entenrennen, Gesunde Kids oder der Soziale Weihnachtsmarkt nicht stattfinden können.
Sieben Schwerpunkte für Rotary
Auch das Thema End Polio Now, also die Bekämpfung der Kinderlähmung durch Rotary International, kam ausführlich zur Sprache. Die Strukturen, die Rotary dafür weltweit aufgebaut habe, könnten sicherlich auch bei der Eindämmung der Corona-Pandemie einen wichtigen Beitrag leisten, so Dietmar Bräuer.
Die weltweit 36000 Clubs mit 1,2 Millionen Mitgliedern agierten sicherlich völlig unterschiedlich in der Welt, aber die Zielsetzung sei immer gleich: Gutes tun für diejenigen, denen es nicht so gut geht. Anhand von drei verschieden farbigen Türen, die man nur öffnen müsse, erläuterte der Governor die sieben von Rotary definierten Schwerpunkte. Zu den Themen Krankheitsprävention, sauberes Trinkwasser, Bildung, Kommunalwirtschaft, Mutter und Kind und Friedensdienst sei zuletzt der Umweltschutz mit vielen Projekten hinzugekommen.
Zur Person:
Dietmar Bräuer wurde in Berlin geboren, ist 64 Jahre alt. Er ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter. Nach dem Studium der Elektrotechnik an der Universität Karlsruhe war er seit 1984 im belgischen Chemiekonzern Solvay tätig. Er war technischer Leiter im Werk Bernburg-Saale. Bräuer ist Mitglied des Rotary Clubs Bernburg-Köthen, seit 2016 ist er als Distrikt-Trainer tätig. In dieser Funktion obliegt ihm die Neugestaltung der Distrikt-Trainingsveranstaltungen.