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Geschrieben von ski am 25. November 2013
Vereine und Verbände

Standing Ovations für Gudrun Teyke

Bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins wurde sie für ihr außergewöhnliches Engagement mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet

Gudrun Teyke ist nun Trägerin der Willy-Brandt-Medaille
Gudrun Teyke ist nun Trägerin der Willy-Brandt-Medaille
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"Du hast immer das Wohl der Partei vor Deine eigenen Wünsche gestellt", das fand nicht nur der Vorsitzende Ingo Fiedler, der am Freitag die Ehre hatte, Gudrun Teyke die Willy-Brandt-Medaille zu verleihen. Auch die Mitglieder erhoben sich und klatschten lange und einhellig Beifall. Denn bei ihrem langjährigen Engagement in der Partei hatte Gudrun Teyke stets in der ersten Reihe gestanden, wenn es darum ging, die anstehende Arbeit zu machen, und ihre eigenen Interessen zurückgestellt, wenn es für die Partei notwendig war. Eine Parteisoldatin im besten Sinne des Wortes, befand Fiedler:  "Auf Gudrun ist immer Verlass."
Unzählig sind die Aufgaben, die die langjährige Ratsfrau in der Partei und in der Politik schon übernommen hat. Bürgermeister Dr. Thomas Gans freute sich mit seiner Stellvertreterin im Amt, die ihn schon als kleinen Jungen kannte: "Schon früher warst Du unermüdlich für die politische Sache unterwegs und von Dir habe ich viel gelernt - Du hast mir beigebracht, dass man politische Entscheidungen niemals persönlich nehmen sollte."  

Für so viel Engagement wurde ihr nun die höchste Auszeichnung verliehen, die die SPD an ihre Mitglieder vergibt. Die Geehrte selbst hielt keine lange Dankesrede, sondern meinte nur mit einem Augenzwinkern: "Es hat die Richtige getroffen".
Der geplante Mitgliederentscheid über die Große Koalition beschäftigte die Genossen natürlich ebenfalls. Am 8. Dezember will der Vorstand hierzu eine Informationsveranstaltung machen; eine Empfehlung will er jedoch nicht abgeben: "Das müsst ihr selbst bewerten".

Holger Thiesmeyer berichtete von der Arbeit der Ratsfraktion im vergangenen Jahr und erinnerte an die großen Themen wie die Einführung der KGS-Oberstufe, die nach 40 Jahren und zähem Ringen endlich Wirklichkeit geworden war. Dass ein Teilstück des Kurparks an das Hotel Revita verkauft worden ist, sei eine positive Entscheidung für die Stadt,  denn das otel werde durch die Investitionen noch konkurrenzfähiger und könne mehr Gäste nach Bad Lauterberg holen, davon profitiere die Stadt.

Mit der CDU gebe es eine tragfähige Zusammenarbeit im Rat. Von Seiten der Mitglieder wurde jedoch eine stärkere Präsenz der Partei in den örtlichen Medien angemahnt.
Schließlich gab es auch noch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft, bevor die Genossen zur Weihnachtsfeier übergingen, und zwar für Axel Peter (5 Jahre), Wolfgang Tölle, Ronald Ulinski und Marina Stecher (20 Jahre), Dagmar Thiesmeyer und Siegfried Engelke (25 Jahre), Wilfried Grosse und Günter Engel (35 Jahre), Dietmar Möller (40 Jahre) und Gisela Späth (45 Jahre).


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