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Geschrieben von Karl-Heinz Wolter am 14. März 2022
Vereine und Verbände

Wechsel im Vorstand des Bad Lauterberger Vereins für Handel und Gewerbe

Florian Fohs wurde neu gewählt

Florian Fohs (rechts) mit Marvin Patermann (Foto: Karl-Heinz Wolter)
Florian Fohs (rechts) mit Marvin Patermann (Foto: Karl-Heinz Wolter)
Für dieses Jahr wieder geplant: das Weinfest (Archivfoto von 2018)
Für dieses Jahr wieder geplant: das Weinfest (Archivfoto von 2018)

Beim Verein Bad Lauterberg e.V. für Handel und Gewerbe hat es einen Wechsel im geschäftsführenden Vorstand gegeben. Nach der Wahl zum Bürgermeister der Kneippstadt stellte Rolf Lange als bisheriges Vorstandsmitglied sein Amt zur Verfügung; für ihn wurde der Bad Lauterberger Hotelkaufmann Florian Fohs vom Parkhotel Weber-Müller in den Vorstand neu gewählt. Damit ist der Vorstand mit den beiden anderen Mitgliedern Hans-Jörg Fritzowsky und Carsten Kröger wieder komplett.

Der Bad Lauterberger Florian Fohs ist eng mit seiner Heimatstadt verwurzelt und ist somit mit den Abläufen in der Region vertraut. Er ist Mitglied in vielen Vereinen der Kneippstadt. Fohs leitet mit seiner Mutter gemeinsam das 4-Sterne-Parkhotel jetzt in der vierten Generation. Nach seiner Ausbildung zum Hotel-und Betriebswirt hat er einige Jahre in verschiedenen Betrieben in Deutschland gearbeitet und bringt nun seine Fähigkeiten in "seinem" Betrieb ein. In einem gemeinsamen Treffen mit uns zeigten sich Fritzowsky und Kröger sehr zufrieden mit der Neuwahl, weil damit nun auch ein Vertreter der Hotel-und Gastronomiebranche in dem Gremium sitzt. "Die Zusammenarbeit klappt bereits jetzt schon sehr gut" betonten alle drei.

Die Fortführung der Vereinsarbeit sei enorm wichtig für Bad Lauterberg und daher plane man auch wieder Aktivitäten in der Stadt. Und dazu wurde noch ein neues Gesicht präsentiert: Ein Angestellter von Hans-Jörg Fritzowsky, Marvin Patermann, wird künftig als Koordinationsleiter dem Verein organisatorisch zuarbeiten, um den Vorstand bei Planungen der Happenings und Events zu entlasten. Dazu konnte der Verein auch gleich bereits feststehende Termine bekanntgeben: Erster verkaufsoffener Sonntag in diesem Jahr ist der 24. April; das Weinfest ist vom 28. bis 30. Juli 2022 geplant. Die hinlänglich bekannten Winzer werden ihre Stände wieder aufbauen, wie gewohnt gibt es auch ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm. Die Besucher dürfen sich auf einige Neuerungen bei der Gestaltung freuen.

Rückblickend berichtete der Vorstand, dass die Corona-Pandemie auch hier in der Stadt bei den Gewerbetreibenden Spuren hinterlassen habe, aber diese seien hier nicht so gravierend wie in anderen Orten oder gar in Großstädten. Wenngleich die Schließzeiten natürlich nicht kompensiert werden konnten, habe sich das Zusammenwirken zwischen Tourismus und dem Handel positiv ausgewirkt. Durch gestiegene Urlauberzahlen in der Region gerade im letzten Jahr kamen dann auch mehr Kunden in die Geschäfte. "Der Tourismus war Magnet des Gesamtgeschäftes" so Kröger. Bei den Vereinsmitgliedern gab es lediglich einen Austritt wegen Schließung eines Ladens, der im Zusammenhang mit der Pandemie stand. Man sei eigentlich ganz gut durch die Zeit gekommen, weil andere Bundesländer deutlich restriktiver mit Maßnahmen und Zahlen umgegangen seien. Aber es gab natürlich auch Unverständnis bei einigen Händlern wegen der unterschiedlichen Bewertung des erlaubten oder verbotenen Warenangebotes in den Läden.

Auch die machmal sehr kurzfristige Dauer von Maßnahmen wie das Anbringen vor Armbändchen nach entsprechender 2G-Prüfung zum Betreten der Läden war ärgerlich; allein für die Modehäuser hatte man bei Kröger 10.000 Bändchen vorbereitet, die dann nach nur wenigen Tagen nicht mehr benötigt wurden. Durch die unterschiedlichen Regelungen in den Ländern habe es schon eine gewisse Wettbewerbsverzerrung gegeben. Dadurch habe man gesehen, dass unser föderalistisches System nicht immer von Vorteil ist; hieß es abschließend. Bei der Umsetzung der jeweils geltenden Hygiene-und Vorsorgemaßnahmen habe es allgemein keine großen Schwierigkeiten gegeben.


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