.

Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung von LauterNEUES erklären Sie sich damit einverstanden.

Dienstag, 20. Oktober 2026
Login



Geschrieben von Bärbel Weisemann, SoVD am 25. April 2023
Vereine und Verbände

Informativer Nachmittag mit Polizeikommissarin Katharina Nolte

SoVD-Frauengruppe traf sich im Café Muschinsky

Fotos: Bärbel Weisemann
Fotos: Bärbel Weisemann
20230418_162007.jpg 20230418_162025.jpg 20230418_162035.jpg

Die Frauengruppe des SoVD Bad Lauterberg traf sich am 18. April erstmals im Cafe Muschinsky. Nachdem die Frauen ihren Platz gefunden haben, begrüßte die Frauensprecherin Bärbel Weisemann 60 Anwesende. Nach dem offiziellen Teil hielt Polizeikommissarin Katharina Nolte, Präventionsbeauftragte Im Altkreis Osterode, einen Vortrag über Straftaten zum Nachteil älterer Menschen.

Es gibt Kriminelle, die insbesondere alleinstehende ältere Menschen gezielt an der Haustür aufsuchen, um sie zu bestehlen. Die Betrüger geben sich als Polizei oder andere Amtspersonen aus, auch als Wasserwerkmitarbeiter oder handwerkliches Fachpersonal, um in die Wohnung zu kommen und an Geld und Wertgegenstände zu gelangen. Dazu zeigen sie meist einen gefälschten Dienstausweis.

Andere wieder täuschen eine Notlage vor und dass sie deshalb Hilfe benötigen, wie z.B. das Telefon benutzen, um ein Glas Wasser bitten um ihre Tabletten zu nehmen, die Toilette benutzen oder dem Baby die Flasche warm machen. Dabei sind sie sehr erfinderisch.

Tipp: Lassen Sie keine Unbekannten in die Wohnung, nur Handwerker die bestellt sind, in die Wohnung lassen. Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet einzulassen. Wenn man sich nicht sicher ist, bei der Polizei anrufen. Niemals etwas an der Haustür kaufen und unterschreiben.

Gefahren gibt es auch am Telefon, z.B. den Enkeltrick mit den Worten “Rate mal, wer hier spricht“ oder ähnlichen Formulierungen. Als Grund des Anrufs wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht und es wird kurzfristig um Bargeld gebeten. Oft werden Betroffene durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt und zur Verschwiegenheit verpflichtet, außerdem gibt es Schockanrufe mit falschen Polizisten, falsche Gewinnversprechungen oder Werbeanrufe. Bei unbekannter Nummer keinen Namen nennen.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Am Telefon nicht über persönliche und finanzielle Verhältnisse sprechen. Keinerlei Zusagen am Telefon machen.

Gefahren unterwegs: Handtaschenraub und Taschen- u. Trickdiebstahl. Opfer von Taschendiebstahl sind meist ältere Frauen, denen die Handtaschen beim Vorbeifahren oder -laufen entrissen werden.

Taschendiebe bevorzugen Orte, an denen sich viele Menschen aufhalten.

Nehmen Sie keine größeren Bargeldbeträge mit. Tragen Sie Geld, Zahlungskarten und Papiere in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen Ihrer Kleidung. Halten Sie Abstand zu Unbekannten und vermeiden Sie Körperkontakt. Legen Sie Ihre Geldbörse beim Einkauf nicht in die Einkaufstasche, den Einkaufskorb, einen Einkaufswagen oder Rollator. Die Tasche zum Körper hin tragen und den Verschluss nach innen. Wenn Ihre Geldbörse mit Kreditkarte gestohlen wird, lassen Sie sofort Ihre EC-Karte sperren und melden Sie den Diebstahl der Polizei.

Nach dem sehr interessanten Vortrag bedankte sich die Frauensprecherin bei Frau Nolte mit einem kleinen Präsent. Die Frauen gingen nach dem traditionellen Abschlusslied zufrieden nach Hause.

Das nächste Treffen findet am 16. Mai um 15.00 im Cafe Muschinsky statt.



.................................................................................................................................................

Bild der Woche