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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von Bärbel Weisemann, SoVD am 09. August 2023
Vereine und Verbände

Informationen über den Bergfriedhof und neue Bestattungsformen

SoVD-Frauengruppe traf sich

Sabine Ciossek-Dreymann (Foto: Verein)
Sabine Ciossek-Dreymann (Foto: Verein)
Die Friedhofskapelle (Fotos: Kirche)
Die Friedhofskapelle (Fotos: Kirche)
Blüteninsel für Urnen
Blüteninsel für Urnen
Blühstreifen für Särge
Blühstreifen für Särge

Die SoVD-Frauengruppe Bad Lauterberg traf sich zum monatlichen Treffen am 18. Juli um 15:00 Uhr im Cafe Muschinsky. Nach der Begrüßung der Frauensprecherin Bärbel Weisemann und dem offiziellen Teil gab es einen Vortrag von Sabine Ciossek-Dreymann über den Bad Lauterberger Bergfriedhof und Bestattungsformen.

Als langjährige Mitarbeiterin des Familienbetriebes Bestattungsinstitut Niehus hat Ciossek-Dreymann im Jahr 2015 das Unternehmen
übernommen. An den Standorten in Osterode am Harz und Bad Lauterberg im Harz steht sie zusammen mit ihrer Familie und ihrem Team
den Angehörigen der Verstorbenen jederzeit zur Seite.

Ciossek-Dreymann berichtete erst über den Bergfriedhof und dass sich dort einiges getan hat, z.B. Renovierungen der Friedhofskapelle, die einen Innen- und Außenanstrich erhalten hat sowie neu bestuhlt wurde. Neue Wege wurden angelegt und vieles mehr. Dem Bergfriedhof kommt zudem mit seinen Sträuchern und Bäumen eine wichtige ökologische Bedeutung zu.

Im zweiten Teil berichtete Ciossek-Dreymann über Bestattungsformen, die auf dem Bergfriedhof möglich sind. Bisherige Möglichkeiten der Bestattungen bleiben bestehen, wie Reihengrabstätten, Wahlgrabstätten, Urnenwahlgrabstäten, Erd- und Urnenbestattungen sowie unter dem „Grünen Rasen“.

Weiter berichtete Ciossek-Dreymann, dass die neuen Bestattungen gut angenommen werden, wie der „Baum des Erinnerns“: Bäume wie Stieleiche, Roteiche, Spitzahorn, Blutahorn, Rotbuche oder Platane stehen auf einer freien Friedhofsfläche. Unter dem gewählten Baum wird die Urne beigesetzt und auf einem Findling - einem Stein, in der Natur "gewachsen" - kann eine kleine Edelstahltafel mit dem Namen des Verstorbenen befestigt werden. Auf dem Urnenfeld wurden zwei Plätze geschaffen, wo Blumen, kleine Gebinde und bepflanzte Schalen niedergelegt werden können.

Weiter erwähnte Ciossek-Dreymann die „Blüteninsel“ für Urnen. Im Herbst 2021 wurde das neue Areal angelegt. In der Mitte sind verschiedene Pflanzen gesetzt. Ringsum verläuft das Urnengräberfeld. Zu jeder beigesetzten Urne wird ein Pultstein mit einer Schiefertafel mit persönlichen Daten befestigt.

Als letzte Bestattungsform stellte Ciossek-Dreymann den Blütenstreifen für Särge und Urnen vor. Die Stellen werden der Reihe nach
vergeben und es kann individuell ein Grabstein errichtet werden. Eigene Bepflanzungen sind hier nicht erlaubt. Die Pflege der Gemeinschaftsgrabstätte erfolgt durch die St. Andreas-Gemeinde.

Weisemann bedankte sich bei Sabine Ciossek-Dreymann mit einem kleinen Präsent. Nach dem traditionellen Abschlusslied wünschte Weisemann allen einen guten Heimweg. Das nächste Treffen findet am Dienstag, dem 15. August um 15:00 Uhr im Cafe Muschinsky statt.


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