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Freitag, 24. Mai 2024
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Geschrieben von Oliver Junk, Harzklub e.V. am 16. April 2024
Vereine und Verbände

Harzklub Präsident mahnt Stärkung der Vereinsvorstände an

JHV des Harzklub-Hauptvereins: Klares Votum des Harzklub e.V. für Vielfalt, Demokratie und gegen Rechtsextremismus

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Inhaltliche Positionsbestimmungen und Bestätigung des Hauptvorstandes waren wesentliche Inhalte der Jahreshauptversammlung des Harzklubs, die am vergangenen Wochenende in den Räumen der Technischen Universität in Clausthal-Zellerfeld stattgefunden hat. Rund 150 Delegierte und Gäste bestätigten einstimmig Christoph Steingaß als stellvertretenden Präsidenten und den Hauptschatzmeister Rüdiger Kail. Harzklub-Präsident Oliver Junk, der im vergangenen Jahr für vier Jahre gewählt wurde, kommentierte dies mit „starkem Rückenwind“ für Kurs und Position des Hauptvorstandes.

Die Harzklub-Mitglieder beschlossen einstimmig das Positionspapier des Deutschen Wanderverbands. Darin bekennen sich der Deutsche Wanderverband, seine Mitgliedsvereine in ganz Deutschland und die Deutsche Wanderjugend zu den Grundwerten einer offenen, vielfältigen und demokratischen Gesellschaft und positionieren sich insbesondere gegen Rechtsextremismus.

Präsident Junk unterstrich in seinem Rechenschaftsbericht die besondere Bedeutung der Vereinsarbeit, die sich von bürgerschaftlichem Engagement unterscheide. Wörtlich führte er aus: „Kurzfristige, spontanere und flexiblere Formen zivilgesellschaftlicher Selbstorganisation können die Bedeutung des traditionellen Vereinswesens nicht übernehmen. Vereine sind unverzichtbarer Bestandteil einer Zivilgesellschaft, ohne die Demokratie nicht überleben kann. Vereine sind Ausdruck und zugleich Indiz einer demokratischen politischen Kultur. Unsere Gesellschaft ist umso demokratischer, je mehr Menschen in Vereinen engagiert sind.“, so Junk.

Besetzung der Vorstandsämter wird schwieriger

Junk merkte kritisch und selbstkritisch an, dass die Besetzung der Vorstände in den Zweigvereinen immer komplizierter werde. Grund seien zuerst „gesellschaftliche, nicht demographische Veränderungen“ verbunden mit der zunehmenden Komplexität von Aufgaben: Organisationsinterne Verwaltungsaufgaben, Antrags- und Genehmigungsverfahren bei Ämtern und Behörden, Beantragung und Verwaltung von Fördermitteln, Steuerrecht – dies alles verbunden mit zahlreichen Regularien bei Aktivitäten: Hygiene, Brandschutz, Lebensmittelverordnungen, Minijobregeln, TÜV, Lärm- und Jugendschutzverordnungen etc.

Goslars Landrat Dr. Alexander Saipa brachte als Festredner seine Wertschätzung für die große ehrenamtliche Leistung zum Ausdruck, die der Harzklub vor allem für die touristische Infrastruktur, z.B. durch die aufwändige Pflege der Wanderwege erbringt. Er kündigte an, dass mit der geplanten Gründung des Harzverbandes ehrenamtliche Strukturen des Harzklubs in Zukunft stärker gestützt werden.


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