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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von PM SoVD Bad Lauterberg am 04. Oktober 2024
Vereine und Verbände

Ist noch alles in Ordnung?

Regelmäßige Beratungsbesuche helfen Bedarfe richtig einzuschätzen

Foto: SoVD Bad Lauterberg
Foto: SoVD Bad Lauterberg

Was tun, wenn man nicht mehr so richtig kann und auf Hilfe angewiesen ist? Dieser Frage widmete sich der SoVD-Ortsverband Bad Lauterberg. Thema des Informationsabends im Hotel-Café Muschinsky waren die Unterstützungsleistungen der Pflegekassen bei Hilfs- und Pflegebedürftigkeit.

Dazu referierte Stefanie Adam vom Ambulanten Pflegedienst Dr. Muschinsky. Frank Uhlenhaut ging zuvor auf die Bedeutung und die riesigen Herausforderungen ein, die das Thema Pflege in Deutschland einnimmt. Immer weniger Pflegekräfte stehen einer wachsenden Zahl von Pflegebedürftigen gegenüber. Dazu kommt, dass derzeit noch mehr als 80% der Pflegeleistungen von Angehörigen im häuslichen Umfeld geleistet werden. Auch aus diesem Grund sind die Unterstützungsleistungen der Pflegekassen immens wichtig.

Stefanie Adam berichtete über die Aufgabe des Medizinischen Dienstes (MDK) und deren Gutachten, die letztendlich den Pflegebedürftigkeitsgrad festlegen. Sie gab einen Überblick auf die Gewichtungen der abgefragten Bereiche und wie viel Pflegegeld einem bei welchem Pflegegrad zusteht. Ab Pflegegrad zwei besucht in regelmäßigen Abständen der MDK die zu Pflegenden, um zu schauen, ob noch alles in Ordnung ist. Eine WIN - WIN - Situation sowohl für den Gepflegten als auch für die Kassen, weil damit schnellstmöglich geänderte Bedarfe festgestellt und mit Unterstützungsleistungen entgegengewirkt werden kann.

Zudem thematisierte sie die Pflegesachleistungen, die von professionellen Pflegediensten erbracht und bei Bedarf hinzugezogen werden können. Außerdem erhielten die Teilnehmer Informationen über die Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege und die Leistungen für Wohnumfeldverbesserungen. Die Teilnehmer erhielten ein guten Einblick über die Unterstützungsleistungen der Pflegekassen und hatten Gelegenheit ihre Fragen an die Referentin zu stellen.


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