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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von PM DGB Ortsverband Bad Lauterberg am 22. November 2024
Vereine und Verbände

"Für Demokratie ist es nie zu spät"

Bericht aus der Novembersitzung des DGB-Ortsverbandes Bad Lauterberg

Pastor i. R. Andreas Schmidt, rechts: DGB-Ortsverbandsvorsitzender Klaus Richard Behling
 Pastor i. R. Andreas Schmidt, rechts: DGB-Ortsverbandsvorsitzender Klaus Richard Behling

In der letzten Sitzung des DGB-Ortsverbandes Bad Lauterberg berichtete Pastor i. R. Andreas Schmidt, als Entsandter des DGB-Ortsverbandes und Mitglied der Einzel-Gewerkschaft Verdi, über die Inhalte, Ergebnisse und Erfahrungen aus dem DGB-Demokratiekongress, welcher kürzlich in Bovenden Mariaspring stattgefunden hat. Hierbei begleitete er den DGB-Kreisvorsitzenden Osterode, Sven Ludwig, welcher ebenfalls an dieser Veranstaltung teilnahm. Der Kongress wurde von der DGB-Region Südniedersachsen-Harz veranstaltet und richtete sich an alle Gewerkschaftsaktiven der DGB -Einzel-Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräte, sowie Vertrauensleute aus der Region Südniedersachsen-Harz. Zusätzlich wurden Workshops und Wissensforen für die Teilnehmer*innen angeboten. Gerade im Landtagswahljahr und unmittelbar vor den nahen Bundestagswahlen wurde die Aufmerksamkeit scharf auf die tatsächliche Agenda der ultrarechten und neoliberalen Parteien gestellt.

Im täglichen Gespräch mit Kolleg*innen und Nachbarn, dem persönlichen Umfeld, seien immer wieder Positionen und Argumente aufgefallen, welche hinter demokratiefeindlichen Überzeugungen stehen. Im gegenseitigen Austausch sollten die Teilnehmer*innen sensibilisiert werden, im täglichen Gespräch eine demokratische Haltung zu zeigen und die hinter rechten Positionen stehenden Schlagworte zu entkräften, diese argumentativ zu entfesseln. Daher dieser Demokratiekongress, so Schmidt. Ausschließlich mit der "Verteufelung" des Gegenüber seien die Probleme und Sorgen, die auch den Gewerkschaften entgegengebracht werden, nicht zu lösen. Immer wieder müssen Menschen, im täglichen Leben, für unsere Demokratie überzeugt werden. Man muss begreiflich machen, wer denn das Streikrecht aushöhlen will, wer die Arbeitszeit ausweiten möchte, wer für den Umbau der sozialen Kassen stehen könnte und wer am Ende für die Abschroepfung der gesetzlichen Rente stehen wird. Wie wird am Ende die Transformation in der Arbeitswelt gestaltet ? Für uns: Sozial und gerecht. Fragen und Anliegen konnten in gemeinsamen Diskussionen und persönlichen Gesprächen erörtert werden. Am Ende waren sich in einem Punkt Alle einig. Es geht um unsere Demokratie und die Stärkung der Handlungsfähigkeit zu deren Erhaltung. Für Demokratie ist es nie zu spät, so die Losung, welche Schmidt in die Bad Lauterberger DGB-Sitzung einbrachte. Der DGB-Ortsverbandsvorsitzende Klaus Richard Behling dankte Schmidt für seinen kurzweiligen Vortrag, an dessen Ende sich noch eine aktive Diskussion anschloss.




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