Geschrieben von Bärbel Weisemann, SoVD am 26. Mai 2025
Fahrt des SoVD Bad Lauterberg nach Ostfriesland
Ein Reisebericht von Bärbel Weisemann
Der SoVD Bad Lauterberg unternahm eine sechstägige Reise nach Ostfriesland - weites Land am Meer! mit Insel Langeoog vom 11. Mai -16. Mai 2025. Hier der Reisebericht von Bärbel Weisemann über die abwechslungsreiche Fahrt.
1. Tag: Anreise Ammerland-Sande
An 11 Bushaltestellen stiegen 41 Mitreisende zu. Nachdem alle an Bord waren, begrüßte uns unser Busfahrer Andreas Ulrich/Sahr Reisen. Anschließend sprach Bärbel Weisemann ein paar Worte zur Begrüßung. Die erste Pause wurde zu einem Frühstücksbuffet in Isernhagen im Hotel Hennis eingelegt, was übrigens hervorragend war. Im Ammerland, in Bad Zwischenahn angekommen mit 2 Stunden Aufenthalt zur freien Verfügung und anschließender Fahrt mit einem Gästeführer durch das Ammerland, durch mehrere umliegende Baumschulen. Zuletzt gingen wir mit dem Gästeführer durch den wunderschönen Rhododendron Park. Am späten Nachmittag erreichten wir unser Ziel das "Hotel Auerhahn" in Sande. Nach dem Zimmerbezug erwartete uns ein reichhaltiges kalt/warmes Büffet.
2. Tag:
Nach einem fantastischen Frühstücks-Büffet starteten wir zu einer Fahrt entlang der Küste. Zuvor am Hotel stieg unser Reiseleiter "Günther", der uns die nächsten vier Tage begleitete, hinzu. Die Fahrt ging über Wilhelmshaven zu den Siel-Orten wie, Hooksiel, Horumersiel, Carolinensiel bis hin zum Fischerort Neuharlingersiel, einem typischen Krabbenfischerort mit Aufenthalt. Auf dem Deich wehte eine sehr frische Brise. Im Hafen gab es leckere Fischbrötchen und viele andere Spezialitäten. Was auch probiert werden muss, ist die Ostfriesentorte (mit Schnaps eingelegte Rosinen). Später ging es durch Jever zum Hotel zurück. Ein erlebnisreicher Tag ging zu Ende. Zur Erläuterung der Siel-Orte: Diese Orte mit der Endung "siel" sind Orte an der Nordsee , weil sie sich in der Nähe von Deichschleusen befinden. Es sind verschließbare Durchlässe in Deichen, die das Wasser aus dem Binnenland in die Nordsee leiten, geschlossen, um das Eindringen von Meerwasser zu verhindern und vor Überschwemmungen durch Ebbe und Flut das Binnenland zu schützen.
3. Tag:
Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir mit Günther nach Bensersiel, wo die Fähre nach Langeoog liegt. Die Überfahrt dauerte etwa eine Stunde. Auf der Insel angekommen, brachte uns eine nostalgische Inselbahn in das Zentrum. im Ortskern reihen sich gemütliche Terrassen vieler Cafés und Restaurants aneinander. Am Denkmal von Lale Andersen, die sehr eng mit der Insel verbunden war, sangen wir zusammen mit unserem Reiseleiter das Lied Lili Marleen "Vor der Laterne vor dem großen Tor". Dann Zeit zur freien Verfügung, um die Insel bisschen zu erkunden, z.B. den Wasserturm oder am Strand laufen und das Zentrum zu erkunden. Später wurde eine Kutschfahrt über die Insel unternommen. Die Insel Langeoog gehört zu zwei Drittel zum Nationalpark Wattenmeer. Auf den Rückfahrten im Bus zum Hotel erfuhren wir viel Wissenswertes über Ostfriesland vom Reiseleiter Günther, sowie mit seinem Humor und seinen Witzen verbrachten wir tolle Stunden, auch Quizfragebögen mussten wir beantworten, die nicht einfach waren. Bärbel Weisemann half dem Busfahrer Andreas täglich die Gelder für die Getränke im Bus, einzusammeln. Nach dem Abendessen begeisterte ein Friesenabend mit Musik und Humor.
4. Tag:
Wir starteten zu einer Tour mit Reiseleiter "Günther". Ein kleiner Zwischenstopp wurde in Friedeburg eingelegt. In einem Laden mit ostfriesischen Spezialitäten von der Küste, konnten dort erworben werden. Weiter nach Emden und mit Aufenthalt in Greetsiel, vorbei am Wahrzeichen der Region, den kleinen, nur elf Meter hohen gelb-roten Pilsumer Leuchtturm. Bekannt durch die "Otto-Filme" hat das Krummhörner Leitfeuer einen wahren Kultstatus erreicht. Der Küstenort Greetsiel ist bekannt für seinen Hafen mit Fischrestaurants, traditionellen Fischerbooten und den Backsteinhäuser. Das Wahrzeichen von Greetsiel sind die Zwillingsmühlen am Ortseingang.
Weitere Sehenswürdigkeiten, die malerischen Krabbenkutter im Hafen, der historischer Ortskern, das Schöpfwerk, neues Siel und die Schleuse Lysiel. Nach dem Aufenthalt ging es zurück ins Hotel. Unterwegs im Bus bekamen wir wieder einen Bogen mit Quizfragen.
Nach dem reichhaltigen Abendessen erlebten wir wieder einen humorvollen Ostfriesenabend.
5. Tag:
Gut gestärkt starteten wir mit unserem Reiseleiter nach Wilhelmshaven. Es wurde wieder ein kleiner Zwischenstopp in Cäciliengroden, einem kleinen Ort am Deich , eingelegt. Auf dem Deich blickten wir über Salzwiesen zum Jadebusen. Natürlich durften die Deichschafe nicht fehlen. In Wilhelmshaven angekommen hieß es Leinen Los!. Eine Hafenrundfahrt durch das Weltnaturerbe Wattenmeer. Vorbei an vielen großen Containerschiffen und dem größten Marinestützpunkt Deutschlands. Nach der Schifffahrt erkundeten wir Wilhelmshaven . Die Nordsee-Passage ist schon sehenswert mit dem Glasdach. Auf der Rückfahrt gab es von Günther eine Tombola. Bärbel ging die Lose verteilen. Die erste fünf Gewinner erhielten ein Präsent.
Am Nachmittag wurde im Hotel ein Teeseminar unseres Reiseleiters Günther angeboten. Es wurde von der ganzen Gruppe angenommen. Zum Tee gab es ein Stück Kuchen. Günther erklärte uns die Tee-Zeremonie in Ostfriesland. Dazu gehören unter anderem das passende Teegeschirr, Stövchen, Teekanne, Sahnekännchen, Löffel und Kandis. Der Tee wird mit kochendem Wasser in einem Topf aufgebrüht, der hinterher nur ausgespült wird. Ziehzeit des Tees: 3 Min. anregend und 5 Min. beruhigend. Im Anschluss verabschiedete sich unser Reiseleiter mit feuchten Augen. Bärbel Weisemann überreichte ihm einen Umschlag (eingesammeltes Geld) mit einem kleinen Präsent und bedankte sich im Namen der Gruppe für die tollen Tage, für die vielen schönen Erlebnisse und Momente und viel Wissenswertes über Ostfriesland die wir mit ihm erleben durften.
Nach dem Abendessen verbrachten wir ein Unterhaltungsprogramm, einen humorvollen Friesenabend mit dem Shantychor, den Schlickdown-Singers aus Wilhelmshaven. Acht Frauen wurden aus den Gruppen ausgesucht und mussten das Lied Nordseewellen auf plattdeutsch singen mit Textvorlage. Die acht Frauen erhielten eine Ehrenurkunde zum Mitglied auf Zeit und wurden zur "Shanty-Matrosin honoris causa" ernannt. Es war nochmal ein schöner letzter Abend.
6. und letzter Tag:
Nach Stärkung am Frühstücksbüffet ging es wieder auf Heimreise. In Bremen legten wir noch einen zweistündigen Aufenthalt ein. Ein Bummel durch die historische Innenstadt und durch das idyllische Schnoor Viertel war nochmal ein tolles Erlebnis. Nach dem Aufenthalt in Bremen weiterfahrt in unsere Heimorte. Bärbel bedankte sich recht herzlich im Namen der Gruppe bei Andreas Ulrich, unserem Busfahrer, für sein umsichtiges und hervorragendes Fahren. Wir haben uns sehr sicher und gut aufgehoben gefühlt und übergab einen Umschlag mit einem kleinen Präsent. Auch bedankte sich Bärbel bei der Gruppe für den guten Zusammenhalt. Andreas bedankte sich und freut sich auf weitere schöne Reisen mit ihm. Es bleiben viele schöne Erinnerungen an eine tolle Fahrt nach Ostfriesland.







