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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von Rolf Steinke am 26. Juni 2025
Vereine und Verbände

Radfahren, im Garten arbeiten, Menschen in Notlagen helfen, sportlich fit bleiben und Eltern unterstützen

“Wie gestalte ich mein Alter“ lautete das Motto beim Klöntreff mit dem Sozialverband der Stadt und Pastor im Ruhestand Andreas Schmidt

Pastor im Ruhestand Andreas Schmidt (links) (Fotos: Rolf Steinke)
Pastor im Ruhestand Andreas Schmidt (links) (Fotos: Rolf Steinke)
Beitrag, was im Alter möglich ist
Beitrag, was im Alter möglich ist
Hinweis auf den Sozialverband
Hinweis auf den Sozialverband
Gemeinsam singen
Gemeinsam singen
"Die Gedanken sind frei" wurde zum Abschluss gesungen
"Die Gedanken sind frei" wurde zum Abschluss gesungen

Endlich in Rente gehen, das ist das Ziel der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen nach langen Arbeitsjahren. Morgens länger schlafen und den Tag nach eigenen Vorstellungen planen. Doch nicht jeder gibt sich damit zufrieden. Einerseits ist die Rente nicht so hoch wie erwartet und dann beginnt die Suche nach einem Zusatzverdienst. Der damalige Arbeitsminister Norbert Blüm sagte in seiner Amtszeit zwar, dass die Rente sicher ist, aber zur erwartenden Rentenhöhe machte er keine Aussage. Beim Klöntreff gab es Anregungen, wie im Rentenalter ein glückliches und zufriedenes Leben möglich ist.

Die Gesellschaft braucht ältere Menschen 

Dieter Karger vom Vorstand des Ortsverbandes des Sozialverbandes in der Kneippstadt begrüßte rund 30 Gäste im Café in der Aue und übergab dann an Pastor im Ruhestand Andreas Schmidt. Dieser stellte die Frage in den Raum, wie eine Gesellschaft ohne die älteren Mitbürger wäre. Auf seinen Reisen bemerkte er, dass sehr viele Menschen im Rentenalter reisen. Auch in den Vereinen und Verbänden sind ältere Personen aktiv und eine große Kaufkraft haben die Rentner auch.

Nicht ruhen, sondern aktiv sein 

Günter arbeitet gern in seinem Garten und freut sich auf die Fütterung seiner Fische. Sonja hält sich durch Radfahren fit und betreibt weiterhin viele Sportarten. Sie denkt auch an alle Rentner, die gern noch Sport treiben möchten, aber die fehlende Gesundheit es nicht mehr erlaubt. Reiner weist darauf hin, dass viele ältere Menschen aus Einsamkeit zum Alkohol greifen. Dieter verspürt eine gewisse Unsicherheit, ob er auch in zehn Jahren sein Haus noch selber renovieren kann. Erika verspürt zum Beispiel bei ihren Nachbarn, dass sie sich zunehmend zurückziehen. Sie bemerkt, dass das Alter nur eine Zahl ist und gibt den Rat, nicht zu sehr in die Zukunft zu schauen. Andreas Schmidt weist auf die Angebote der Kirche hin.

Gemeinsam wurde zum Ende der Veranstaltung das Lied “Die Gedanken sind frei“ gesungen und natürlich noch weiter diskutiert.


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