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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von Hans-Joachim Dietrich (SHAC) am 08. Oktober 2025
Vereine und Verbände

Klappernde Mühlen und würzige Gurken im Spreewald

4-Tagesfahrt des SHAC Bad Lauterberg vom 3. bis 6. Oktober

Die Reisegruppe
Die Reisegruppe
Auf dem Fließ
Auf dem Fließ
Impressionen
Impressionen
Kanu auf dem Fließ
Kanu auf dem Fließ
Leinsamenröstung
Leinsamenröstung
Spreewaldhaus
Spreewaldhaus
Spreewaldmühle
Spreewaldmühle
Spreewaldteilnehmer.jpg

1. Tag: Willkommen im Spreewald

Noch ganz ursprünglich ist die Region rund um Straupitz. Hier kann man nicht nur Landschaft erleben, in einer Ölmühle kann man den Spreewald auch verkosten! Baumeister, ein Gurkenmuseum und Geschichten über Fürst Pückler und den Grafen von Houwald begleiten
die Reisegruppe in den nächsten Tagen. Aber zunächst stand die Busfahrt in den Spreewald an, unterwegs wurde die Reisegruppe
am Morgen zu einem Frühstücksbufett erwartet. Am Nachmittag war dann Ankunft im Hotel in Roggosen.

2. Tag: Gräfliche Mühlengeschichten rund um Straupitz 

Ein Schloss, welches keines mehr ist, die einzige dreifachproduzierende Windmühle Europas und eine Kirche, die Architekturgeschichte schrieb, willkommen in Straupitz! Das kleine Örtchen im Spreewald hat zwar nicht einmal 1.000 Einwohner, dafür aber unheimlich viel
Geschichte und ursprüngliche Natur! Aber wie kommt so ein kleines Dorf an einen so berühmten Bauherren? So viel sei verraten: Die Grafenfamilie von Houwald, die in der Region sehr einflussreich war, hat wohl bei der Vermittlung unterstützt und stiftete unter anderem auch den Altar.

Es regt sich so langsam der Hunger? In der hiesigen Mühle wurden und werden nicht nur Leinsamen, Holz und Korn vermahlen - hier kann man auch regionaltypisch zum Mittagessen einkehren! Natürlich darf auch eine Kahnfahrt nicht fehlen. Begleitet von noch mehr
"gräflichen Geschichten" der Familie von Houwald wurde vom Fährmann gemütlich durchs Grüne gestakt. Vorbei an spreewaldtypischen Gehöften und altem Baumbestand erleben wurde hier die Region in ihrer Ursprünglichkeit gezeigt.

3. Tag: Von Gurken & Postkutschern...

Willkommen im Land der tausend Fließe! Heute stand der Besuch des Freilandmuseum in Lehde. Dieses ist vom Busparkplatz mit „Spreewaldmolly“ zu erreichen. Man fühlt sich wie nach einer Landung im 19. Jahrhundert. Im ansässigen Spreewaldmuseum kann
man Wäsche noch mit dem "Rumpel" waschen, Wasser pumpen und über das große Familienbett staunen. An einem Platz ist hier alles zu finden, was den Spreewald berühmt gemacht hat – reetgedeckte Blockhäuser, sorbisch-wendische Trachten und natürlich die
beliebte Spreewaldgurke sowie der scharfe Meerrettich. Es ist Zeit, die Seele baumeln zu lassen. Passend dazu konnten Gurken und Likör verkostet werden. Auf dem Rückweg zum Hotel stand nocht Lübbenau dem Schlossensemble auf dem Programm.

4. Tag: Auf Wiedersehen! 

Nach dem Frühstück verstauen wir die Koffer und treten die Rückfahrt an. Fazit: Es waren vier erlebnisreiche und interessante Tage


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