Geschrieben von PM SoVD am 17. Dezember 2025
SoVD-Umfrage: Einsamkeit ist auch bei uns ein Problem
Über 340 Befragte antworten zu Einsamkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt
Die SoVD-Umfrage im Bereich Osterode zeigt: Viele Menschen fühlen sich einsam und sind der Meinung, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt in den vergangenen Jahren abgenommen hat. Wir fordern deshalb eine koordinierte Strategie im Kampf gegen Einsamkeit.
Einsamkeit ist auch bei den Menschen im Bereich Osterode ein Problem. Das bestätigt unsere aktuelle Umfrage. 15 Prozent der Befragten gaben an, sich in letzter Zeit einsam gefühlt zu haben. „Diese Zahl macht deutlich, dass hier dringend etwas getan werden muss. Wenn sich so viele Menschen einsam fühlen, ist das kein Randphänomen, sondern ein Thema, das die Politik viel stärker in den Blick nehmen muss“, fordert Frank Uhlenhaut. 68 Prozent der Befragten finden zudem, dass es nicht ausreichend Unterstützungsangebote für Betroffene gibt. „Hier müssen die Landesregierung und vor allem auch die Kommunen ansetzen. Wir brauchen eine koordinierte Strategie gegen Einsamkeit und bessere Angebote vor Ort – und zwar sowohl für Ältere als auch für Jüngere“, so Uhlenhaut weiter. Öffentlichkeitskampagnen zum Thema Einsamkeit allein seien nicht ausreichend.
Mit großer Sorge betrachtet der SoVD-Landesverband, dass 91 Prozent der Befragten das Gefühl haben, der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland habe abgenommen und genauso viele der Auffassung sind, soziale Ungleichheit gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Diese Ergebnisse bestätigen einmal mehr, dass viele Menschen den Eindruck haben, Politik und Gesellschaft seien nicht mehr für sie da. Die Politik muss da jetzt auf allen Ebenen entschieden gegensteuern und ihren Fokus wieder auf soziale Gerechtigkeit legen. Die Probleme der Menschen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, betont Frank Uhlenhaut.
Der SoVD hat die nicht-repräsentative Befragung im Rahmen seiner Kampagne „Für mehr Miteinander“ im Bereich Osterode durchgeführt. Insgesamt haben mehr als 340 Menschen daran teilgenommen. Mehr Informationen zur Kampagne gibt es unter www.fuer-mehr-miteinander.de/zusammenhalt.
