Geschrieben von Bärbel Weisemann am 29. Oktober 2026
Treffen der SoVD-Frauengruppe
Thema waren Brandschutzmaßnahmen in der Weihnachtszeit
Die SoVD-Frauengruppe Bad Lauterberg traf sich am 20. Oktober zum monatlichen Beisammensein. Eingeladen war Herr Daniel Schafberg von der freiwilligen Feuerwehr Bad Lauterberg zum Thema Brandschutzmaßnahmen in der Advents- und Weihnachtszeit.
Die Frauensprecherin Bärbel Weisemann begrüßte Herrn Schafberg recht herzlich nach dem offiziellen Teil der Gruppe.
Anfangs erläuterte Herr Schafberg, wie wichtig Rauchmelder und Feuerlöscher im Haushalt sind. Rauchmelder sind in Wohn- und Schlafzimmern sowie im Flurbereich anzubringen. Zum eigenen Schutz sind Schaum-Feuerlöscher für kleine Brände nützlich.
Schutzmaßnahmen gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit zeigt uns Schafberg Wege zur Beachtung auf:
- Kerzen immer auf nicht brennbare Unterlagen, wie Glas, Porzellan oder Metall stellen, sowie sichere Kerzenhalter nutzen
- Kerzen niemals brennen lassen, wenn niemand im Raum ist.
- Heruntergebrannte Kerzen rechtzeitig löschen
- Teelichter sollen wie Kerzen behandelt werden
- Alternative zur Kerze ist die LED-Kerze
- Ist ein Adventskranz oder Weihnachtsbaum mit echten Kerzen bestückt, sollte immer ein Eimer Wasser oder eine Gießkanne in der Nähe bereit gestellt sein
- Der Weihnachtsbaum sollte einen festen kippsicheren Stand und einen ausreichenden Abstand (mind. 50cm) zu Möbeln, Vorhängen und Tapeten haben
Weiter erklärte Schafberg das richtige Handeln im Ernstfall:
- Den Brand nur versuchen zu löschen, wenn keine Eigengefärdung besteht. Andernfalls den Raum sofort verlassen, Türen schließen um Sauerstoffzufuhr und Rauch zu bremsen und die 112 (Feuerwehr) anrufen.
- Auch bei elektrischen Lichtern können Steckdosen und Steckdosenleisten überlastet werden. Dabei ist es wichtig, das Lichtermeier zu Hause sinnvoll auf Steckdosen zu verteilen.
Herr Schafberg brachte uns die Feuerwehr noch etwas näher. Es gibt Unterschiede zwischen freundlichem (Kamin, Kerzen) und gefährlichem Feuer.
Was braucht ein Feuer: Sauerstoff, Material und Zündtemperatur. Eine Feuerwehr-Ausrüstung hat ein Gewicht von ca. 35 kg, bei Atemschutzgeräteträgern und je nach Einsatzart und mitgeführtem Werkzeug bis zu 60 kg. Im Einsatz wird grundsätzlich mit zwei Mann und Atemschutzgerät in ein Gebäude gegangen. Ein Trupp bleibt als Sicherungsschutz außerhalb des Gebäudes vor der Tür stehen.
Zur Rettung für betroffene Personen gehört zur Ausrüstung die Fluchthaube.
Weisemann bedankte sich bei Daniel Schafberg recht herzlich für seinen interessanten Vortrag und Ina Lobenstein überreichte einen kleinen Geldbetrag für die Kinder- und Jugendfeuerwehr.
