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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von Walter Ziegler (Eltern- und Fördererverein der Lutterbergschule) am 20. März 2015
Vereine und Verbände

Unwiderruflich letzte Versammlung

Eltern- und Fördererverein der Lutterbergschule hat sich aufgelöst

Aktionstage, Kabarettabende oder aber eine schöne Ausstattung für den sonst eher tristen Schulhof: Der Förderverein hat in 22 Jahren vieles bewegt. (Archivfoto: Boris Janssen)
Aktionstage, Kabarettabende oder aber eine schöne Ausstattung für den sonst eher tristen Schulhof: Der Förderverein hat in 22 Jahren vieles bewegt. (Archivfoto: Boris Janssen)

Zur unwiderruflich letzten Versammlung sind am Dienstag (03.03.2015) die Mitglieder des Eltern- und Förderervereins der Lutterbergschule zusammengekommen. Natürlich wurde eine Rückschau nicht nur aufs vergangene Jahr, sondern auf die Zeit des Bestehens des 1993 gegründeten Vereins gehalten. Zwanzig Jahre lang sei es durch ein geglücktes Zusammenspiel von Eltern, Lehrkräften und anderen Förderern gelungen, Wesentliches zu einer schönen, lebenswerten Schule für die Schüler der Lutterbergschule beizusteuern, so war sich die Versammlung einig; auf dem Schulhof seien nach wie vor Zeugen dieses Engagements zu sehen und zum Teil noch zu beklettern.

 

Nur drei Vorsitzende in 22 Jahren

Mit Isabella Bernert, Brigitte Zapfe und Rita Vorjohann seien in 22 Jahren nur drei Vorsitzende „verbraucht“ worden, eine für einen Schulförderverein erstaunliche Kontinuität. Mit Eva Baustert und Mareike Kammholz habe es während der gesamten Bestehenszeit sogar nur zwei „Finanzministerinnen“ gegeben. Manchen Aktionstag zur Fahrräderreparatur, Schulhofpflege und -verschönerung, die Baumhaus- und Kletterwand-Montage ließ man ebenso Revue passieren wie Berliner Abende oder Kabarettveranstaltungen, aus deren Erlös wiederum Fahrten bezuschusst und hochwertige Fördermaterialien angeschafft werden konnten.

Die Versammlung sagte Rita Vorjohann besonderen Dank, die sich über die Arbeit als Vereinsvorsitzende hinaus sehr in die Kampagne gegen eine übereilte Schulschließung hineingekniet hatte. Auch für Inge Holzigels unermüdliches Engagement als Küchenchefin bei vielen Veranstaltungen und für die beiden aus dem Kreis der Ruheständler anwesenden Lehrer Hans-Georg Tilhein und Bernd Richter gab es Beifall nicht nur für die Treue zur guten Sache, sondern auch für ihren handwerklichen Einsatz, der an manchem Freitagnachmittag oder Samstag auf dem Schulgelände geleistet worden war, gern erinnerte man sich auch der tatkräftigen Unterstützung durch die Schulhausmeister Herbert Schneider und Manfred Blume.

 

Kapital soll an Osteroder Wartbergschule gehen

Nach dem Austausch von Erinnerungen wurde es aber dann unausweichlich ernst. Der Auflösungsantrag wurde einstimmig angenommen, die für einen Auflösungsbeschluss von der Satzung geforderten zwei Drittel der Mitglieder wurden übertroffen.

Ebenso wurde einstimmig beschlossen, das zum Schluss der Abwicklung des Vereins vorhandene Kapital dem Förderverein der Wartbergschule in Osterode zukommen zu lassen. In der Diskussion zuvor wurde plausibel, dass damit dem Vereinszweck am eindeutigsten entsprochen werde, zumal die ehemaligen Lutterbergschüler nun zum größten Teil die Wartbergschule besuchten.


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