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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von Matthias Müller (Blasorchester Herzberg) am 11. September 2015
Vereine und Verbände

Initialzündung einer Orchesterfreundschaft

Fulminantes Doppelkonzert: Blasorchester aus Wulsdorf und Herzberg entdecken und zelebrieren Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Ein Konzert, zwei Orchester: Die Blasorchester aus Wulsdorf (in schwarz) und Herzberg.
Ein Konzert, zwei Orchester: Die Blasorchester aus Wulsdorf (in schwarz) und Herzberg.

Das Blasorchester Herzberg hatte sich am Wochenende Gäste aus dem Bremerhavener Stadtteil Wulsdorf eingeladen. So gastierte das dortige Blasorchester unter Leitung seines neuen Dirigenten Jens Feistle zum ersten Mal im Harz. Künstlerischer Höhepunkt wurde hierbei am Samstag (05.09.2015) ein Konzert im gut besetzten DGH Lonau.

Zunächst nutzte das Blasorchester Herzberg die Gelegenheit und profilierte sich ein weiteres Mal mit großer Besetzung und sinfonischer Blasmusik. „A Song of Hope“, „Jubiloso“ und „Klezmer Karnival“: So heißen einige der gespielten Werke, bei denen Freunde und Kenner konzertanter Blasmusik sich auf große Klänge und mitreißende Melodien freuen. Und das Blasorchester Herzberg löste die musikalischen Versprechen unter Leitung seines Dirigenten Matthias Müller ein und präsentierte sich dem heimischen Publikum bestens präpariert ein letztes Mal vor dem großen Auftritt beim Landesmusikfest Niedersachsen am übernächsten Wochenende (19./20.09.2015).

 

„Friends for life“ als Motto

Abschließend gehörte die Bühne den Gästen aus dem Norden, die mit einem sehr unterhaltsamen Programm aufhorchen ließen. Blasmusik-Evergreens wie der „Tiger-Rag“, ein „ABBA“-Medley und Melodien aus dem Film „Blues Brothers“ begeisterten das Publikum. Ein klanglicher Höhepunkt dann das konzertante „Friends for life“, dass der souveräne Moderator Mirco Benthien durchaus als Motto für die neue Orchesterfreundschaft verstanden wissen wollte. Dabei zeigte sich das Blasorchester Wulsdorf stets sattelfest und stilsicher und erntete zu Recht große Anerkennung aus den voll besetzten Publikumsreihen.

Emotionaler und musikalischer Höhepunkt wurde dann zum Abschluss das gemeinsame Musizieren beider Klangkörper. Mit einer schmissigen Polka und dem bekannten Marsch „Robert the Bruce“ endete das Konzert mit dem Versprechen, diese Freundschaft zu erhalten und auszubauen. Nächstes Treffen voraussichtlich im Frühling in Bremerhaven!


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