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Geschrieben von Daniel Schwarz am 23. November 2015
Vereine und Verbände

Gefährliche Situationen sicher beherrschen

Fahrsicherheits-Training für Bad Lauterbergs Feuerwehren

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Im Rahmen der jährlichen Fortbildung hat der Rettungsdienst vom ASB Bad Lauterberg in diesem Jahr wieder ein zweitägiges Fahrsicherheits-Training absolviert. Mit dem Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr (BBZ) in Nordhausen kooperiert der ASB Kreisverband Northeim / Osterode hier seit Jahren eng mit dem regionalen Partner.

Neben den Grundlagen der Fahrphysik, die sehr anschaulich und „zum Greifen nah“ demonstriert werden, üben die Teilnehmer in aufeinander aufbauenden Modulen praxisorientiert, mit den Rettungsfahrzeugen gefährliche Situationen bei Einsatzfahrten zu beherrschen.

Auch die Feuerwehren der Stadt Bad Lauterberg profitieren seit diesem Jahr vom guten Draht der Rettungsdienst-Kollegen nach Thüringen. Zum Auftakt einer Reihe von Schulungen wurden am vergangenen Samstag (21.11.2015) die ersten zwölf Kameraden aus den verschiedenen Ortsfeuerwehren mit schweren Löschfahrzeugen trainiert. Die Stadt Bad Lauterberg als Träger der Feuerwehr finanziert diese wichtige und sinnvolle Aktion.

 

Rettungsgasse bringt lebenswichtige Minuten

Feuerwehr und Rettungsdienst möchten an dieser Stelle noch einmal an die Bildung der Rettungsgasse erinnern, die alle anderen Verkehrsteilnehmer bereits bei der Entstehung eines Staus, speziell auf Schnellstraßen und Autobahnen, unverzüglich bilden müssen. Stehen die Autos erst einmal dicht Stoßstange an Stoßstange, gibt es einfach zu wenig Raum, um dann noch zur Seite rangieren zu können, wenn sich Feuerwehrfahrzeuge, Notarzt-, Rettungs- oder Polizeiwagen mit Martinshorn und Blaulicht nähern. „Dabei gehen wichtige Minuten verloren: Zeit, die gerade Schwerverletzte nicht haben!“, verdeutlicht Daniel Schwarz vom ASB Bad Lauterberg und Stadtsicherheitsbeauftragter der Feuerwehren der Stadt Bad Lauterberg im Harz.

Die Rettungsgasse soll immer zwischen der ganz linken und der / den rechten Spur(en) eingerichtet werden. Im Internet gibt es sehr gut gemachte, aufschlussreiche Videos der österreichischen Infrastruktur-Gesellschaft des Bundes zum Betrieb der Autobahnen „ASFiNAG“ unter dem Suchbegriff „Rettungsgasse“ (externer Link). Außerdem finden sich – zum Beispiel bei YouTube – etliche Videos, die deutlich zeigen, wie eine Rettungsgasse den Einsatzkräften helfen kann und wieviel Zeit es kostet, wenn es keine gibt.


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