Geschrieben von Joachim Pätzmann (Harzklub Barbis) am 19. September 2016
Harzklub Barbis im Wanderparadies
Eine Tour rund um Blankenburg zur Teufelsmauer, zur Burg Regenstein, zu den Sandhöhlen und zur Regensteinmühle






Der Harzklub Barbis hat am Sonntag (18.09.2016) rund um Blankenburg eine kombinierte Wanderung zur Teufelsmauer, zur Burg Regenstein, zu den Sandsteinhöhlen im Heers und zur Regensteinmühle unternommen.
Der erste Abschnitt der Wanderung führte die 20 teilnehmenden Wanderfreunde auf dem Teufels-Mauer-Stieg entlang der bizarren Felsformationen des Mittelsteins. Im zweiten Abschnitt geleitete Wanderwart Volker Henkel die Wandergruppe zur Burg Regenstein, der Ruine einer mittelalterlichen Felsenburg bei Blankenburg. Als Besonderheit gelten die aus dem Sandstein herausgearbeiteten, bis heute erhaltenen Felsräume und Gräben, die man größtenteils noch besichtigen kann.
Vom Felssporn der Burg Regenstein hinabschauend fällt ein weißer Fleck inmitten des Kiefernwaldes auf, der natürlich aufgesucht werden musste. In einer Waldlichtung liegen gut verborgen mächtige Sandsteinfelsen, in denen sich teilweise große Höhlen befinden. Diese weißen Sandsteinhöhlen gelten als Geheimtipps unter Wanderern. Im Jahr 2009 haben Freunde der Harzer Wandernadel diesen Ort als „Schönste Stempelstelle“ ausgewählt.
Auf dem Rückweg zum Parkplatz gelangten die Wanderer über wurzelreiche Pfade zur Regensteinmühle, die einst eine wasserbetriebene Mahl- und Ölmühle unterhalb der Burg Regenstein war. Auch hier befindet sich eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel.