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Geschrieben von Firouz Vladi (Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg) am 14. März 2017
Vereine und Verbände

Karstwanderweg weiter wanderfein

Wegpaten haben den Abschnitt Barbis für das Frühjahr fit gemacht

Unterhalten den Karstwanderweg als „Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland“ (von links): Daniel und Klaus Schwarz aus Barbis, Firouz Vladi aus Osterode und Berthold Gugat aus Neuhof.
Unterhalten den Karstwanderweg als „Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland“ (von links): Daniel und Klaus Schwarz aus Barbis, Firouz Vladi aus Osterode und Berthold Gugat aus Neuhof.

Der Frühling kann kommen und die Wanderschuhe können geschnürt werden! Am Montag (13.03.2017) haben Daniel und Klaus Schwarz aus Barbis, Berthold Gugat aus Neuhof und Firouz Vladi aus Osterode den Karstwanderweg im Abschnitt Barbis kontrolliert und die Wegmarkierung fachgerecht ergänzt. Der Einsatz trägt dazu bei, das Gütesiegel „Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland“ zu behalten, denn in diesem Jahr steht die zweite Rezertifizierung an.

Zum Hintergrund: Der Karstwanderweg misst zur Zeit 254 Kilometer Gesamtlänge, davon – zwischen Bad Grund und Walkenried – etwa 150 Kilometer im Landkreis Göttingen. Im Jahr 2011 erhielt er zum ersten Mal das Gütesiegel „Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland“. Um dieses zu erlangen und zu behalten, muss der Weg zur Gänze nach strengen Richtlinien ausgerichtet und unterhalten werden, alle drei Jahre wird erneut geprüft.

 

Gütesiegel erfordert umfangreiche Unterhaltung

Zur Unterhaltung hat der Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg den niedersächsischen Teil in 17, je um die zehn Kilometer lange Abschnitte eingeteilt, die jeweils von einem Wegpaten ehrenamtlich betreut werden. In Barbis nimmt diese Aufgabe ab 2017 Daniel Schwarz wahr. Zur Aufgabe gehört es, vor der Wandersaison des Frühjahres und des Herbstes den Weg abzugehen, die Beschilderung und Wegmarken zu kontrollieren, zu reinigen und bei Bedarf zu ergänzen oder zu ersetzen, Schilder und Lichtraumprofil von Bewuchs freizuhalten und herabgefallene Äste zu beseitigen.

Etwa 20 Wegschilder sind jährlich zu ersetzen – Ursachen sind Vandalismus, Sturmschäden oder Anpassungen des Wegeverlaufs etwa infolge einer Flurbereinigung. Hinzu kommen jährlich etwa 100 Wegmarken. Der Förderverein finanziert dies durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Sind alle Abschnitte auf diese Weise in Ordnung gebracht, sendet der Vorstand eine Vollzugsmeldung an den Deutschen Wanderverband nach Kassel.

Übrigens: Wer trotz der regelmäßigen Pflege Schäden feststellt, wird gebeten, dem Förderverein eine Notiz zukommen zu lassen – am einfachsten per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Wanderprogramm und mehr

Der Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg bietet auch 2017 ein umfangreiches Wanderprogramm an. Ein informatives Faltblatt dazu ist in den Tourist-Infostellen der Städte am Südharz sowie bei den Wanderführern erhältlich. Weitere Details zum Karstwanderweg, zum Wanderprogramm, weiteren Wandervorschlägen und zur Gipskarstlandschaft Südharz gibt es unter www.karstwanderweg.de (externer Link).  


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