Geschrieben von Peter Bischof (Rotary Club Bad Lauterberg-Südharz) am 12. März 2018
Moderne und zeitgemäße Produktionsabläufe
Rotary Club Bad Lauterberg-Südharz hat das Unternehmen Bernd Kunze Blechwarenverarbeitung in Herzberg besichtigt




Seit 33 Jahren gibt es das Unternehmen Bernd Kunze Blechverarbeitung in Herzberg. Parallel zur deutschen Grenzöffnung fiel die Entscheidung, sich aus der Herzberger Innenstadt im Gewerbegebiet Aue anzusiedeln. Dort, in der Boschstraße, entwickelte sich die Firma zu einem führenden Anbieter von Dienstleistungen in der Metallverarbeitung für den Maschinen- und Anlagenbau, für Energietechnik und -verteilung, Labortechnik, Gerätebau und Medizintechnik.
„Wir haben uns von Beginn an auf die professionelle Verarbeitung von Blechen spezialisiert“, erläuterte Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter Bernd Kunze am Montag (05.03.2018) den Mitgliedern des Rotary Clubs Bad Lauterberg-Südharz. „Wir garantieren einen ausgesprochen hohen Qualitätsstandard.“ Dabei hilft ihm und seiner Ehefrau Doris ein eingespieltes Team aus über 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
„Neben unseren Leistungen in der Baugruppenentwicklung, Blechvorfertigung, Oberflächenbehandlung und Baugruppenmontage verfügen wir über eine eigene Logistik“, so Bernd Kunze beim Rundgang durch das Unternehmen.
Hoher Grad an Digitalisierung
Vor allem der hohe Grad der Digitalisierung beeindruckte die Mitglieder des Rotary Clubs. „Die Verknüpfung von Arbeitsplätzen ist für eine zeitgemäße Produktionsweise heutzutage unabdingbar“, betonte Bernd Kunze. „Unsere Maschinen sind dabei so aufeinander abgestimmt, dass wir komplexe Arbeitsvorgänge wie das Laserschneiden, Stanzen, Rohrbiegen, Rundbiegen sowie das beidseitige Entgraten und die Kantenverrundung von laser- und stanzgeschnittenen Werkstücken zum Teil in nur einer Aufspannung durchführen können – also ohne die Werkstücke zwischen den einzelnen Prozessen nochmals umspannen zu müssen.“
Da Kunze mit vielen Kunden langfristig zusammenarbeitet und häufig Folgeaufträge bearbeiten kann, sind durch die Digitalisierung die einzelnen Arbeitsschritte schnell abrufbar. „Unsere Kunden sollen möglichst lange von der Qualität unserer Fertigungserzeugnisse profitieren, deshalb verfügen wir im Bereich der Blechvorfertigung über einen innovativen Maschinenpark. Dieser gewährleistet eine professionelle und flexible Arbeitsweise unserer Mitarbeiter.“ In den modernen Produktionshallen kann Kunze zum Beispiel mit einer Plasmaschneideanlage Bauteile mit einem Gewicht von bis zu acht Tonnen bearbeiten und Bleche mit Abmessungen von 8.000 x 2.500 Millimeter zuschneiden.
„Man ist immer wieder erstaunt, was für moderne und erfolgreiche Unternehmen wir direkt vor unserer Haustür haben“, so Hinrich Bangemann in Vertretung des amtierenden Clubpräsidenten Andreas Körner am Ende der Besichtigung.