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Geschrieben von Brigitte Helmboldt, SoVD Bad Lauterberg am 02. August 2018
Vereine und Verbände

SoVD erlebte eine heiße Sommerreise

Viel gesehen, heiße Tage: der SoVD Bad Lauterberg war auf großer Fahrt im Kleinwalsertal. Ein Reisebericht von Brigitte Helmboldt

in Teil der Gruppe auf dem Walmerdinger-Horn
in Teil der Gruppe auf dem Walmerdinger-Horn
Bei der Schnapsverkostung
Bei der Schnapsverkostung
Bei Josef auf der Käsealpe (nur im Sommer)
Bei Josef auf der Käsealpe (nur im Sommer)
Das Apart-Hotel
Das Apart-Hotel


Sonne – 34 C – Anreise
Am Dienstag, den 24. Juli 2018 ging es um 6:30 Uhr gemütlich los. In Sangerhausen nahm die Gruppe ein reichhaltiges Frühstück ein. Über den Thüringer Wald ging es ohne Stau Richtung Allgäu ins Kleinwalsertal nach Mittelberg. Dort war man für die nächsten 6 Tage im Apart-Hotel einquartiert worden. Zum Abendessen gab es Suppe, Salat- und Dessertbüffet. Ein täglicher Wechsel von 3 Gerichten stand zur Auswahl. Der Schlummertrunk rundete den Ankunftstag ab.

Mittwoch, den 25. Juli – Sonne – 30 C –
Fahrt zum Visalpsee (9:30 Uhr) Durchs “Tannheimer-Tal” ging es kurvenreich bergauf und wieder hinunter, um festzustellen, dass die Straße zum Visalpsee ab da gesperrt war (wurde z.T. neu geteert). Vorher kein Hinweisschild! Also Planänderung und nach Obersdorf mit der Seilbahn zum Nebelhorn. ¾ Std. anstehen – ging noch – und 2 mal umsteigen um auf dem Gipfel zu kommen. Im Logierpreis war eine Kombikarte für den Waliserbus und 8 Bergbahnen inbegriffen. Auf der Rückfahrt nutzen einige Teilnehmer diese Karte um mit der Bergbahn auf das Walmerdinger Horn (1264 m), Mittelberg zu fahren. (Gruppenfoto) Nach dem Abendessen spielte das Duo “Flamingos” zum Tanz auf. Die Bad Lauterberger waren eifrige Tänzer und hatten ihren Spaß bei netten Gesprächen und Cocktails.

Donnerstag, den 26. Juli – Sonne – 33 C –
8.30 Uhr Käsestraße mit Reiseleiter Hermann Leider auch hier wieder ein Pass (Riedberg) gesperrt und über Obersdorf (hat ca. 10.000 Einwohner) Immenstadt im Allgäu, Oberstaufen und Vorarlberg gefahren. Bei Josef “Geritzschwenk-Alpe” wurde der Gruppe die Geschichte des Käseherstellens gezeigt und witzig erklärt, mit Zuhilfenahme 3 freiwilliger SoVD-Mitglieder. Käse und frische Buttermilch stand für alle zur Verkostung bereit. Auf der Weiterfahrt (Bregenzer Wald, sehr kurvenreich) erklärte uns Hermann, beim Bau der Brücke über die Bregenzer Ache, sind 12 junge Männer ums Leben gekommen und haben dort ein Denkmal erhalten. In Bregenz (Bodensee) gibt es weltweit die größte Seebühne mit 7.000 Sitzplätzen. Das nächste Ziel war das ”Gasthaus zur Rose”. Dort gab es “Knöpfle-Essen”. Wir sagen Käsespätzle, mit Röstzwiebeln und Salatteller. Danach verkosteten die Reisenden – wer wollte – div. Schnäpse in der größten Schnapsbrennerei “Prinz” am Bodensee; mit ca. 100 Angestellten bzw. Fachkräfte. Eine Führung in 2 Gruppen schloss sich an. Retour ging es wieder durch den Bregenzer Wald, durch Scheidegg über die Deutsche Alpenstraße. In Lindenberg schaute man sich noch (den größten Dom im Allgäu) die Peter und Paul Kirche mit 2 großen Türmen, an. In diesem Ort gibt es ein Strohhut-Museum 17./18. Jahrhundert. Denn früher waren dort 34 Strohhutfabriken tätig. Jetzt nur noch eine. Von Scheidegg bis Oberstaufen ist die höchstgelegene Moorlandschaft, mit weißen Moorrosen, wo die Rückfahrt durchführte. Brigitte Helmboldt verabschiedete sich mit einem “Dankeschön” von Hermann, der sehr kurzweilig zu berichten wusste. Wieder im Hotel; gutes Abendessen und gemütlicher Ausklang.

Freitag, den 27. Juli – Sonne 38 C –
9:00 Uhr Fahrt nach Lindau Über dem Bodensee sahen die Bad Lauterberger den “Zeppelin”, der wie ein Fesselballon zu buchen ist. Hier nahm die Gruppe für 1 Stunde auf dem Schiff “Konstanz” Platz um bis Bregenz und wieder zurück nach Lindau zu fahren. Danach war Freizeit. Die schöne Altstadt und das herrliche Seeufer mit Jongleurin auf Stelzen, Sänger (Vater und Sohnemann) u.v.m. genoss man gerne. Die Heimfahrt ging über die 308, Hirschegg, Mittelberg. Ein ital. Büffet wartete auf die Ausflügler und anschl. Ein Filmabend über das Walsertal, deren Bewohner, Sommer- und Winteraktivitäten und bekanntgewordener Persönlichkeiten.

Samstag, den 28. Juli – leicht bewölkt – 22 C –
2. Versuch Visalpsee 14 Teilnehmer nahmen einen freien Tag vor Ort. Die Gruppe fuhr über Oberjoch (höchstgelegene Bergstadt Deutschlands). Am Visalpsee regnet es ein wenig. Alle gehen ins Restaurant am See. Der wunderschön eingebettet in dieser herrlichen Bergwelt, verschiedene Grüntöne hat. Einige Mutige gehen im glasklaren Wasser schwimmen. Wir nicht. Es kommt die Sonne wieder vor. Einige von der Harzer Truppe wandern am Ufer längs. Reges Treiben von Linien- und Reisebusse, Bimmelbähnchen und Pferdekutschen bringen reichlich schaulustige Gäste an diesen herrlich gelegenen Bergsee. In Hirschegg steigen 9 SoVD-ler aus um mit der Heuberg-Arena-Bahn (4-erSessellift) auf ca. 1300m zu fahren. Auch hier kann man das saftige Grün der Wiesen bewundern. Nicht wie im Norden Deutschlands, alles vertrocknet. Vorher hat man noch das Skimuseum im Walserhaus besichtigt. Mit dem Walserbus fährt man zur Dorfmitte Mittelberg um sich dort die Kirche und die Lourdes-Kapelle (Muttergottes-Kapelle) anzusehen. Zu Fuß geht es runter zum Hotel. Nach dem Essen ist eine Kegelbahn für die Gruppe (9 Aktive/ 8 schauen zu) reserviert. 30 Wurf hat jeder und Gabriele Jankowski ist Beste des Abends. Dann heißt es Koffer packen.

Sonntag, den 29. Juli – Sonne 18 C
Bei der Abfahrt (9:00 Uhr) Gepäck verladen, alle Karten und Schlüssel abgeben und letzter Blick zurück, so verlassen zufriedene Urlauber diese Bergwelt mit guten Erlebnissen und Erinnerungen. An Kempten, Würzburg-Ulm vorbei wieder Richtung Thüringer Wald. In der Mittagspause gibt es Würstchen und 1 Getränk aus der Reisekasse, sowie die Naschereien während der Reise. Brigitte Helmboldt liest einen kurzen Reiserückblick vor. Bedankt sich für das pünktliche Miteinander, das gemeinsame Lied „Ein schöner Tag“ bei der Gruppe. Bei Kay, dem Busfahrer, für seine umsichtige Fahrweise, besonders sein Rückwärtsfahren und das Meistern der engen Kurven mit einem herzlichen „Dankeschön“ und bis zum nächsten Mal.
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