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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Geschrieben von Karl-Heinz Wolter am 23. Oktober 2018
Vereine und Verbände

Neue Schilder am Jahrhundertwald in der Barbiser Forst

Mammutbaum, Speierling und Elsbeere sind jetzt wieder als solche beschriftet

Die Kulturarbeiter mit dem 1. Vors. der Forstgenossen Wilhelm Körner (ganz rechts) dem Forstaufseher Wolfgabg Geisler (2. von links) und einem der Spender, Wilfried Schmidt (4. von rechts)
Die Kulturarbeiter mit dem 1. Vors. der Forstgenossen Wilhelm Körner (ganz rechts) dem Forstaufseher Wolfgabg Geisler (2. von links) und einem der Spender, Wilfried Schmidt (4. von rechts)
Altes Schild...
Altes Schild...
...und neues Schild
...und neues Schild

Vor fünf Jahren konnte die Forstgenossenschaft Barbis auf 100 Jahre Selbstständigkeit zurückblicken. Zu diesem besonderen Ereignis wurden im Bereich des südlichen Stackelberges in der Barbiser Forst seinerzeit auf einer Freifläche von ca. 6600 qm insgesamt über 3000 Bäume angepflanzt und somit der "Jahrhundertwald" angelegt. Damals waren in einer einzigartigen Aktion über hundert Freiwillige, meist Mitglieder der Forstgenossenschaft mit Kindern und Enkeln, vor Ort erschienen und hatten bei bestem Wetter die vorbereitete Fläche bepflanzt.

Verwitterte Schilder ersetzt

Seinerzeit wurden elf unterschiedliche Edelhölzer dort angepflanzt, die Kulturen wurden mit Schildern mit den jeweiligen Pflanzennamen versehen, die jedoch jetzt nach fünf Jahren verwittert und unlesbar geworden sind. Auch wurde die Fläche mit einem Wildschutzzaun versehen, um die Pflanzen vor Verbiss durch Wild zu schützen.
Der Vorstand der Forstgenossenschaft Barbis unter dem 1. Vorsitzenden Wilhelm Körner zeigte sich jetzt hocherfreut über eine Spende von den Barbiser Einwohnern Wilfried Schmidt und Harald Hartmann, die neue, witterungsbeständige Schilder zur Verfügung gestellt hatten. Diese wurden während eines Arbeitseinsatzes am 18.10.2018 an Pfosten aus verzinktem Stahl montiert und eingesetzt, so dass die Besucher sich an den prächtig gedeihenden Bäumen und Büschen erfreuen können und eine Orientierung haben.

Wegen des guten Wachstums konnte auch der Wildschutzzaun entfernt werden. Besonders zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen, unter ihnen der Forstaufseher Wolfgang Geisler, dass auch besonders wertvolle und seltene Bäume wie Mammutbaum, Speierling und Elsbeere, auf dem Gelände gut angegangen und gewachsen sind. Besonders jetzt, wo das Laub in vielen prächtigen Farben in der Sonne leuchtet, sicherlich ein lohnenswertes Ausflugsziel für Jung und Alt.


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