Geschrieben von Klaus Wiedemann (Harzklub Bad Lauterberg) am 14. Dezember 2018
Weihnachtsgeschenk für den Bismarckturm
Malerbetrieb Eckstein unterstützt die Turmsanierung

„Kultur fördern, um das kulturelle Erbe verantwortungsbewusst und sinnvoll zu nutzen.“ Mit diesen Worten überreichte das Ehepaar Eckstein an den Harzklubzweigverein Bad Lauterberg, dem Eigentümer des Bismarckturmes, eine Spende über 700 Euro für die anstehende Turmsanierung. Seit einigen Jahren unterstützt der Maler-Fachbetrieb aus dem Odertal zum Jahresende soziale und kulturelle Projekte in der Region. „Die Kunden finden es großartig, wenn sie in diese Aktionen eingebunden sind, und verzichten somit gerne auf übliche Weihnachtspräsente wie Abreißkalender oder Brieföffner“, so Julia Eckstein. „Sie unterstützen auf diesem Wege indirekt von unserem Betrieb ausgewählte Aktionen und stärken somit eine menschliche, an humanistische Werte angepasste Lebensweise.“
Oliver Eckstein hob hervor, dass die kleine Präsentation „Rund um die Uhlenflucht“, die er auf der Website www.harzklub-bad-lauterberg.de (externer Link) gesichtet habe, sehr viel von dieser Lebensweise widerspiegele.
Kräfte in öffentlich-privater Partnerschaft bündeln
Nach einem gemeinsamen Abendessen in der Waldgaststätte am Bismarckturm wurden weitere informative Gespräche geführt. Großes Interesse bekundeten die Beteiligten an den Bildern und Texten von den Baudenwirten Anne Pues und Heiner Scharfe über das Turmfest im Jahre 2004, das anlässlich des 100-jährigen Jubiläums gefeiert wurde – Organisator dieser Veranstaltung war der Vater des heutigen Firmeninhabers und damalige Harzklubvorsitzende Ulrich Eckstein. Danach erörterte und erklärte Schriftführer Klaus Wiedemann Fragen zum bisherigen Werdegang der Turmsanierung, insbesondere zum Verlauf von Verhandlungen mit den Denkmalschutz-Behörden. Wiedemann unterbreitete den Vorschlag, die bisherigen zahlreichen Sponsoren mit in die Planungsgruppe ÖPP (Öffentlich-Private Partnerschaft) einfließen zu lassen. Malermeister Eckstein zeigte sich von dieser Idee begeistert, da die Bündelung der Kräfte in jedem Fall die Verhandlungsposition stärke und die Kompetenzen erweitere.
Zum Schluss hob Klaus Wiedemann noch einmal hervor, dass alle Sponsoren mit der Unterstützung für das Sanierungsprojekt einen entscheidenden Impuls gegeben hätten, um die Projektierung in der Startphase voranzutreiben. Der Harzklub bedanke sich dafür recht herzlich bei allen Spendern.