Geschrieben von Dieter Pfeiffer am 29. Dezember 2019
Teichputz im Wiesenbek
Wasserski-Fans und Angelsportler haben Aktion des Campingparks unterstützt
Das Leerlaufen des Wiesenbeker Teiches sorgt nicht nur für ungewohnte Anblicke, sondern lässt auch einiges an Müll sichtbar werden, der sich über die Jahre an den Ufern gesammelt hat. Andererseits ist es wie beim Schrank, der fürs Wändestreichen abgerückt ist: eine prima Gelegenheit, einmal sauber zu machen.
Und so riefen Maik und Phil Dombrowsky vom Campingpark Wiesenbeker Teich am Samstag (28.12.2019) zum Teichputz auf. Drei Mitarbeiter, 25 Wasserski-Fans und Andreas Kreter vom Angelsportverein Bad Lauterberg zogen sich warm an, streiften die Arbeitshandschuhe über und durchkämmten die bereits trockengefallenen Uferränder nach Unrat. Der Campingpark stellte seinen Fuhrpark mit Traktor samt Winde, Bagger und Radlader zur Verfügung, um auch den schwereren Müll weg zu bekommen, sowie den Elektrobuggy mit Anhänger, um die gefüllten blauen Säcke rund um den Teich einzusammeln. Ein Container für den Müll stand natürlich auch bereit. Und wo man ohnehin schon zugange war, entsorgte man an der Hotelruine auch gleich noch liegende Bäume und den Metallsteg. Im Anschluss spendierte Familie Dombrowsky den Helferinnen und Helfern Kekse und Warmgetränke und ein knisterndes Lagerfeuer zum Aufwärmen.
Und auch an die nächste Aktion haben Maik und Phil Dombrowsky schon gedacht: Am Damm stellten sie ihre Badeinsel, zwei Boote und zwei Tausend-Liter-Behälter bereit, die der Angelsportverein in Kürze für das Abfischen braucht. Das soll vom 6. bis zum 12.01.2020 erfolgen. Der Verein benötigt dafür noch Mitglieder, die anpacken. Sie werden gebeten, sich unter Telefon 05524 / 69 94 beim 1. Vorsitzenden zu melden.
Grund für das Leerlaufen des Wiesenbeker Teiches ist ein Defekt am Striegel. Die Reparatur kann laut Harzwasserwerken nur bei leergelaufenem Stauraum erfolgen. Mit dem Trockenfallen des Teiches wird in der zweiten Januarwoche gerechnet. Die Reparatur und eine gründliche Prüfung und Vermessung aller Einrichtungen werde voraussichtlich drei Wochen in Anspruch nehmen, schätzen die Harzwasserwerke. Anschließend könne der Teich wieder angestaut werden. Wenn alles gut verläuft, sollte der Stauraum bis Mai 2020 wieder ausreichend gefüllt sein, so der Plan.







