Geschrieben von Dieter Pfeiffer / PM am 11. Januar 2020
Abfischen verzögert sich
Wasserstand im Wiesenbeker Teich nach starken Regenfällen und Zusetzen des Abflusses wieder gestiegen




Das Abfischen im Wiesenbeker Teich verzögert sich, weil der Wasserstand wieder erheblich gestiegen ist. Ursache dafür sind der starke Regen der letzten Tage sowie das gleichzeitige Zusetzen des Abflusses. War der Wasserstand am Donnerstagmorgen (09.01.2020) bereits auf unter 1,50 Meter gesunken, wurden 24 Stunden später – nach 17 Liter Regen pro Quadratmeter – schon wieder 2,60 Meter gemessen. Am Samstagmorgen (11.01.2020) dann war der Wasserstand noch einmal auf 3,60 Meter geklettert.
Deswegen hat man bisher nur einige Fische rausholen können, darunter zwei Karpfen, drei Schleien, ein kleiner Hecht und etwa 200 kleine Weißfische, außerdem 40 Krebse und Teichmuscheln, wie LauterNEUES-„Wiesenbek-Beauftragter“ Dieter Pfeiffer vom Angelsportverein Bad Lauterberg erfahren hat. Nun müssen die Harzwasserwerke erst einmal wieder den Ablauf freibekommen und der Wasserstand wieder sinken, damit das Abfischen weitergehen kann.
Der Wiesenbeker Teich soll derzeit eigentlich leerlaufen, damit ein Defekt der Striegelanlage behoben werden kann. Der 1715 von Bad Lauterberger Bergleuten errichtete Teich ist seit dem Jahr 2010 Bestandteil des Weltkulturerbes „Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft“. Betreiber und Grundstückseigentümer sind seit fast 30 Jahren die Harzwasserwerke.
Temperaturen und Wasserstand vom Wiesenbeker Teich gibt es jeden Tag aktualisiert hier.