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Geschrieben von ski am 24. Juni 2020

Aktuell

Ein Sommer ohne Baden und Wasserski am Wiesenbeker Teich

Aufgrund des niedrigen Pegels bleiben Bad und Wasserskianlage geschlossen

Das Wasser reicht einfach noch nicht für Schwimmen und Wasserski. Foto: Dieter Pfeiffer
Das Wasser reicht einfach noch nicht für Schwimmen und Wasserski.  Foto: Dieter Pfeiffer
Es fehlen drei Meter, schätzt Maik Dombrowsky. Foto: Dieter Pfeiffer
Es fehlen drei Meter, schätzt Maik Dombrowsky. Foto: Dieter Pfeiffer
Baude und Campingplatz sind wieder geöffnet. Aber: "Das Frühjahr kann man nicht aufholen". Foto: Dieter Pfeiffer
Baude und Campingplatz sind wieder geöffnet. Aber: "Das Frühjahr kann man nicht aufholen". Foto: Dieter Pfeiffer

Die Lockerungen machen es zwar möglich, aber der Wiesenbeker Teich macht einfach nicht mit: "Wir müssten einen Wasserstand haben, der drei Meter höher ist als jetzt", sagt Maik Dombrowsky vom Campingpark Wiesenbeker Teich. "Dann könnte man baden und die Wasserskianlage könnte laufen". Aber das Wasser fehlt; trotz der Regenfälle in jüngster Zeit ist der Wiesenbeker Teich noch lange nicht wieder auf dem gewohnten Pegel. Im Winter wurde er abgelassen, da der Striegel (Ablauf) defekt war und repariert werden musste. Die Arbeiten hatten sich verzögert, und dann war auch der Frühling längst nicht so regenreich wie erhofft. Für Dombrowsky ist die Saison in Hinsicht auf Badebetrieb und Wasserski erledigt: "Es ist einfach gefährlich bei dem niedrigen Wasserstand. Am Sandstrand ist eine Kante, wo es ins Wasser geht, und der Untergrund ist voller gefährlicher Steine. Das ist auch aus versicherungstechnischen Gründen nicht machbar". Deshalb bleibt der Badebetrieb diesen Sommer geschlossen.
"Meine Gäste muss ich auf die anderen Schwimmbäder verweisen", sagt Dombrowsky. Wer nicht ins Vitamar möchte (das ja auch über einen Außenbereich verfügt), kann derzeit zum Beispiel ins Waldschwimmbad nach Zorge oder ins Waldschwimmbad Hohegeiß. Die Badestellen Juessee und Barbis haben dagegen noch nicht geöffnet.

Was den Campingpark betrifft, so darf er ab dieser Woche nun zu 100 Prozent belegt werden, aber: "Das werden wir wohl nicht erreichen", meint der Betreiber. "Die Verluste des Frühjahrs kann man nicht aufholen, es gibt höchstens eine Linderung". Das gelte natürlich auch für die Gaststätten: "Die Leute essen ja nicht jetzt zwei Schnitzel, nur weil sie vorher wochenlang nicht essen gehen konnten." Allerdings: eine Änderung der Buchungsgewohnheiten für den Campingplatz konnte er feststellen.  "Die Leute buchen jetzt wieder etwas längere Aufenthalte, nicht mehr nur für drei Tage. Da ändert sich gerade die Tendenz". Das könnte ein ganz, ganz kleiner Silberstreif am Horizont für die coronageplagten Hoteliers und Gastronomen sein.


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