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Geschrieben von ski am 12. Februar 2022
Aktuell

Mehr Luftfilter für die KGS

Derzeit etwa 50 SchülerInnnen infiziert – noch kein Termin für die Eröffnung des neuen Trakts

Der neue Erweiterungsbau in Systembauweise soll demnächst für ein Ende der "Wanderklassen" sorgen
Der neue Erweiterungsbau in Systembauweise soll demnächst für ein Ende der "Wanderklassen" sorgen
Links ein Luftfilter, der durch die Spendenaktion des Fördervereins ermöglicht wurde. Rechts einer der neuen vierzehn Luftfilter, die der Landkreis beschafft hat.
Links ein Luftfilter, der durch die Spendenaktion des Fördervereins ermöglicht wurde. Rechts einer der neuen vierzehn Luftfilter, die der Landkreis beschafft hat.

Es sind herausfordernde Zeiten an den Schulen. An der KGS Bad Lauterberg sind nun zumindest weitere 14 Luftfilter angekommen. Zusammen mit den 14 Luftfiltern, die durch eine Spendenaktion des Fördervereins bereits im letzten Jahr beschafft werden konnten und seither ihren Dienst tun, ist das zwar bei weitem nicht ausreichend, um alle Unterrichtsräume auszustatten, aber: „Jetzt sind haben wir genug Luftfilter für alle Räume, die sich schlecht belüften lassen“, so Schulleiterin Inger Schweer. Denn bei den Räumen, die beidseitig belüftbar sind, könne man effektiv für Durchzug sorgen. Räume mit schlechter Luft gebe es nun also keine mehr an der KGS. 

Die neuen Geräte sind allerdings nicht gerade handlich – sie sind zwei Meter hoch und sehen aus wie ein großer Wandschrank. Dennoch ist das ein erfreulicher Baustein, um die Schulen etwas sicherer zu machen. Denn angesichts der gewaltig hohen Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen ist es natürlich nicht verwunderlich, dass auch die Schulen stark betroffen sind. „Im Moment sind etwa 50 Schülerinnen und Schüler mit Covid-19 infiziert“, sagte Schweer am Donnerstag. Dazu kommen noch zahlreiche Kinder und Jugendliche, die aufgrund eines Kontakts mit einer infizierten Person innerhalb oder außerhalb der Schule in Quarantäne sind. Das zieht sich durch alle Jahrgänge, auch wenn es manchmal einzelne Klassen stärker betrifft als andere. Lange Zeit hatte es an der KGS nur vereinzelte Infektionen gegeben, aber nun macht sich der starke Anstieg der Infektionszahlen auch hier bemerkbar: „Das ist jetzt richtig steil nach oben geschossen“, so die Schulleiterin. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet das, dass bei einem Fall in der Klasse eine Zeitlang tägliche Tests (statt mehrmals wöchentliche Tests) zuhause vorgenommen werden müssen. Und auch durch diese häufigen Antigentests sind bereits zahlreiche Infektionen entdeckt worden.

Knapp die Hälfte der ca. 800 Schülerinnen und Schüler sind geimpft, schätzt Inger Schweer. Dabei gelte: „Je höher die Klassenstufe, desto mehr sind geimpft“. Im Abiturjahrgang seien es sicher um die 90 Prozent. (Für die Unter-12-Jährigen ist eine Impfung auch erst seit Mitte Dezember möglich). Von schweren Verläufen bei den bisher infizierten Kindern und Jugendlichen sei man bislang glücklicherweise verschont geblieben.

Die Infektionen und Quarantänefälle betreffen natürlich auch die Lehrkräfte und sorgen für häufigen Unterrichtsausfall. „Wir versuchen das zu verteilen, so dass es nicht bestimmte Klassen besonders stark trifft“, erklärt die Schulleiterin. Den Abiturjahrgang habe man fast durchgängig mit den Präsenzstunden versorgen können. Sehr schade ist es auch um die abgesagten oder verschobenen Klassenfahrten. Hier bemüht sich die Schule aber, dies mit Erlebnistagen und Ausflügen zumindest etwas auszugleichen.

Wann der neue Erweiterungsbau an der KGS eröffnet und bezogen werden kann, steht derzeit noch nicht genau fest. Von außen sieht er zwar schon bezugsfertig aus, aber derzeit sind noch Restarbeiten zu machen und einige Abnahmen sowie das Mobiliar fehlen auch noch. Die neuen Räumlichkeiten in den bunten Systembaueinheiten sollen mit acht zusätzlichen Klassenräumen die Raumnot an der KGS mildern.


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