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Mittwoch, 21. Oktober 2026
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Geschrieben von ski am 03. Januar 2023
Aktuell

Gerichtlicher Erfolg gegen den Abwasserverband und gute Laune auf der Baude

Neujahrsempfang am Wiesenbeker Teich

Foto: Dieter Pfeiffer
Foto: Dieter Pfeiffer
Maik Dombrowsky konnte wieder viele Einheimische und Gäste auf der Wiesenbek-Baude begrüßen
Maik Dombrowsky konnte wieder viele Einheimische und Gäste auf der Wiesenbek-Baude begrüßen
neujahrsempfang_wiesenbek.jpg
Wer hat noch keine Maronen probiert?
Wer hat noch keine Maronen probiert?
Das Südharzer Bläserquartett unterhielt die Gäste - und ließ dabei noch die eine oder andere eher weihnachtliche Melodie erklingen
Das Südharzer Bläserquartett unterhielt die Gäste - und ließ dabei noch die eine oder andere eher weihnachtliche Melodie erklingen
Foto: Dieter Pfeiffer
Foto: Dieter Pfeiffer
Foto: Dieter Pfeiffer
Foto: Dieter Pfeiffer
Foto: Dieter Pfeiffer
Foto: Dieter Pfeiffer

Schon das 32. Mal (so die Zählung von Maik Dombrowsky) gab es einen Neujahrsempfang am Wiesenbek. Dieses Mal fand er wieder in der gewohnten Form statt, nachdem er zu Neujahr 2021 als Videoaufzeichnung abgehalten wurde und im letzten Jahr dann noch mit Abstand, Eintrittsbändchen und Kontaktnachverfolgung. Um so mehr freute sich Maik Dombrowsky mit seiner Familie, diesmal wieder jede Menge Lauterberger und Gäste auf der Baude begrüßen zu können. Das Jahr 2022 sei für alle turbulent gewesen, insbesondere bedauerte Dombrowsky, dass das gesellschaftliche Miteinander abhandengekommen sei.
In diesem Jahr gab es – im Gegensatz zum Vorjahr - keine Ansprache des Bürgermeisters Rolf Lange. Dieser habe abgesagt, erklärte Maik Dombrowsky, denn dieser habe ja auch einen Disput mit ihm. Denn der Bürgermeister als Vorsteher des Abwasserverbandes hatte ja gedroht, die Pumpstation am Wiesenbek nicht mehr weiter zu betreiben. (wir berichteten hier). Damit hätten die Baude und der Campingplatz keinen Kanalanschluss mehr – „dann müssten wir gleich zuschließen“, so Dombrowsky. Er zog vor das Verwaltungsgericht – und gewann. Nun ist nämlich gerichtlich geklärt, dass die Stadt beziehungsweise der Abwasserverband die Pumpstation weiterbetreiben muss.  So können Campingpark und Baude nun weiterbetrieben werden. Vielleicht werde man ja in der Zukunft wieder eine Basis finden, so der Baudenbetreiber.
Neben diesem Erfolg vor Gericht gab es einen weiteren guten Grund für seine gute Laune: Dombrowsky freute sich besonders, dass mit seinem Sohn Phil und dessen Partnerin auch die Zukunft des Campingparks Wiesenbek gesichert ist.

Altbürgermeister Otto Matzenauer übernahm es, noch ein Grußwort zu sprechen. Er war praktisch von Anfang an bei jedem Neujahrsempfang dabei, denn er fühle sich hier am Wiesenbeker Teich wohl, ebenso wie die vielen Lauterberger und Gäste, denen es hier auch gefalle. „Darum komme ich auch immer wieder her!“ Auch er selbst, so Matzenauer, habe damals in seiner Amtszeit die eine oder andere Auseinandersetzung mit Maik Dombrowsky gehabt, aber: „er ist mir auch ein bisschen ans Herz gewachsen“. Großen Respekt bekundete er vor der unternehmerischen Leistung der Familie Dombrowsky. „Wir können hier in Bad Lauterberg stolz auf den Wiesenbek sein – es ist ein Highlight!“.

Mit der musikalischen Unterhaltung durch das Südharzer Bläser-Quartett und bei Glühwein und Maronen genossen die Gäste das milde Neujahrswetter und freuten sich über die Gelegenheit zu ausgiebigen Gesprächen.


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