Geschrieben von PM / Boris Janssen am 10. Februar 2016
Barbiser Blitzer hat noch gut zu tun
Landkreis stellt Blitzerbilanz für das Jahr 2015 vor – unterm Strich stehen mehr als 600.000 Euro „Gewinn“
Der Blitzer in Barbis wird nach wie vor rege „genutzt“ – zuletzt sogar wieder häufiger. Laut der vorläufigen Blitzerbilanz für 2015, die der Landkreis Osterode am Mittwoch (10.02.2016) vorstellte, schnappte die stationäre Radarfalle im vergangenen Jahr immer noch 2.022 Mal zu, also jeden Tag fünf bis sechs Mal. In der ersten Jahreshälfte blitzte es 893 Mal , in der zweiten 1.129 Mal.
Kreisweit registrierten im vergangenen Jahr alle fest installierten und mobilen Verkehrsüberwachungsanlagen zusammen 66.863 Geschwindigkeitsübertretungen und 935 Rotlichtverstöße. Dazu kommen noch 7.346 Anzeigen, zum Beispiel durch die Polizei.
Durch die damit verbundenen Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren erwartet die Kreisverwaltung Einnahmen in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro. Darauf entfallen 1.550.043,10 Euro auf die durch die kommunale Messtätigkeit mit fest installierten (Blitzer: 528.949,83 Euro; Ampel: 135.383,33 Euro) und mobilen Überwachungsanlagen (885.709,99 Euro) erfassten Verstöße. Gegenrechnen muss der Landkreis die entstandenen Kosten, nämlich Personal- und Sachkosten in Höhe von 1.216.457 Euro.
Die Einnahmen und Ausgaben der Verkehrsüberwachung sind im Kreishaushalt eingeplant. Ein Überschuss dient nach den Haushaltsgrundsätzen der Deckung des allgemeinen Finanzbedarfs – und dafür stehen nach Adam Riese nun mehr als 600.000 Euro zur Verfügung.
Für den Ersten Kreisrat Gero Geißlreiter steht aber die Sicherheit im Vordergrund: „Die Fallzahlen unterliegen zwar Schwankungen, verharren aber seit Jahren auf hohem Niveau. Und überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen. Vor dem Hintergrund der in den vergangenen beiden Jahres gestiegenen Unfallzahlen in Niedersachsen ist es landesweites Ziel, die Zahl der auf Niedersachsens Straßen getöteten und schwerletzten Personen bis zum Jahr 2020 um ein Drittel zu reduzieren. Die kommunale Überwachung des fließenden Verkehrs ist ein Baustein der Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, der bei uns mit der Polizei und den Gemeinden geplant und durchgeführt wird. Eine konsequente Verkehrsüberwachung ist zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zum Schutz der Wohnbevölkerung also auch weiterhin erforderlich.“
Hier hat's geblitzt
|
Geschwindigkeitsverstöße: |
Fallzahlen |
|
Messwagen |
7.352 |
|
Stationär Barbis |
2.022 |
|
Leivtec XV 3 (2 mobile Messgeräte) |
22.371 |
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Stationär Herzberg FR Bad Lauterberg |
5.003 |
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Stationär Herzberg FR Osterode |
6.922 |
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Stationär Osterode/Badenhausen |
5.717 |
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Stationär Auekrug FR Herzberg |
7.298 |
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Stationär Auekrug FR Gieboldehausen |
9.556 |
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Stationär Herzberg Englischer Hof |
622 |
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Zwischensumme |
66.863 |
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Rotlichtüberwachung Herzberg |
935 |
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Anzeigen Polizei, BAG u. a. |
7.346 |
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Gesamtzahl der Fälle |
75.144 |
