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Geschrieben von Dieter Pfeiffer / Boris Janssen am 02. Januar 2017
Aktuell

Und jetzt Silber zu Gold machen

25. Neujahrsempfang des Campingparks Wiesenbeker Teich

Selbst schon fast Tradition: Die Neujahrsansprache des stellvertretenden Bürgermeisters Erik Cziesla.
Selbst schon fast Tradition: Die Neujahrsansprache des stellvertretenden Bürgermeisters Erik Cziesla.
Das Südharzer Bläser-Quartett sorgte für den guten Ton.
Das Südharzer Bläser-Quartett sorgte für den guten Ton.
Der Platz vor der Baude war wieder gut gefüllt.
Der Platz vor der Baude war wieder gut gefüllt.
Die Baude ist auch an Neujahr immer wieder ein beliebtes Wanderziel.
Die Baude ist auch an Neujahr immer wieder ein beliebtes Wanderziel.
Über dem Weltkulturerbe begrüßten Bad Lauterberger und Gäste das neue Jahr.
Über dem Weltkulturerbe begrüßten Bad Lauterberger und Gäste das neue Jahr.

Der Neujahrsempfang des Campingparks Wiesenbeker Teich ist längst ein Traditionstermin geworden. Folgerichtig waren zur 25. Auflage am Sonntag (01.01.2017) wieder viele Bad Lauterberger und Gäste in den Wiesenbek aufgebrochen, um das neue Jahr zu begrüßen. Wie gewohnt hatte die Familie Dombrowsky für ordentliche Verpflegung, Glühwein und zünftige Musik vom Südharzer Bläser-Quartett gesorgt. So wurde es über dem Weltkulturerbe auch bei eisiger Kälte wieder gemütlich.

Erst begrüßte Maik Dombrowsky die Besucherschar, dann übernahm – auch das fast schon eine Tradition – der stellvertretende Bürgermeister Erik Cziesla die offizielle Neujahrsansprache. Er erinnerte an das vergangene Jahr, in dem viele „Negativdinge“, die Menschen bewegt hätten: der Terror habe Deutschland erreicht, viele bedeutende Persönlichkeiten aus Politik und Kunst seien gestorben, der Putschversuch in der Türkei, Erdbeben in Italien, die Wahlen in Amerika und der Brexit hätten die Welt in Atem gehalten.

 

Die Hoffnung auf friedlichen Umgang miteinander

„Bewegt hat uns erneut die Flüchtlingswelle – besonders aus Syrien“, sagte Cziesla. „Dort geschieht ein Umgang mit den Menschen, der unerträglich ist und uns allen stets vor Augen führen sollte, wie schnell es geht, dass Menschen sich untereinander bekämpfen und bekriegen.“ So wünschte sich Cziesla für das Jahr 2017: „Es sollte unser Wunsch nach Frieden, Glauben und Liebe bestehen. Vergessen sollten wir aber keinesfalls die Hoffnung. Die Hoffnung auf ein gutes neues Jahr, auf Gesundheit, auf friedlichen Umgang miteinander, auf Gemeinsamkeit.“

Allerdings war 2016 auch nicht alles nur schlecht. Im Sport zum Beispiel stelle Deutschland mit Tennisstar Angelique Kerber und Formel-1-Pilot Nico Rosberg jeweils die Nummer 1. Die Handball-Männer seien Europameister geworden. Und die Fußball-Kollegen sind ja noch immer Weltmeister, auch wenn sie die Europameisterschaft nicht gewonnen hätten, obwohl es verdient gewesen wäre.

 

Auf dem Weg von Silber zu Gold

Auf lokaler Ebene erinnerte der stellvertretende Bürgermeister an die Sanierung des Nassen Weges zum Wiesenbeker Teich, die eher der Campingpark getragen hat, denn die Stadt: „Die Familie Dombrowsky hat nicht nur viel Eigenleistung, sondern auch viele eigene Mittel eingebracht, um hier eine Straße zu erstellen, die Sinn macht, die gut ist und die hoffentlich uns alle tragen und überleben wird.“ Zusammen mit der Kirchberg-Klinik der Familie Gollée, die seit August auch die Zulassung zur stationären Akutbehandlung psychosomatisch erkrankter Patienten hat, habe man zwei weitere Betriebe, „die innovativ für Bad Lauterberg arbeiten und denen ein besonderer Dank gilt.“

Danke sagte Cziesla der Familie Dombrowsky auch für die Einladung zum Neujahrsempfang. Damit werde eine nunmehr 25-jährige Tradition fortgesetzt. „Es ist schön zu sehen, dass private Betreiber dafür sorgen, dass solche Traditionen erhalten bleiben, wenn Gemeinden dazu nicht in der Lage sind.“ Überhaupt habe die 25 im vergangen Jahr am Wiesenbek eine große Rolle gespielt: Die Baude gab es 25 Jahre, das Inhaber-Ehepaar Dombrowsky hat Silberhochzeit gefeiert und Sohn Phil Dombrowsky ist 25 geworden. „Die nächste Generation ist da – und so können wir doch alle äußerst optimistisch sein, dass der Reise von Silber zu Gold am Wiesenbek nichts im Wege steht.“ Und natürlich auch nicht dem 26. Neujahrsempfang am 1. Januar 2018.


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