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Montag, 15. April 2024
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Geschrieben von Karl Heinz Bleß am 12. November 2015.

Politik

Forderung: Alte B 243 für schwere Lkw sperren

SPD-Bürgergespräch in Barbis brachte manche Kritikpunkte zutage

Die Ortsumgehung wurde vor über einem Jahr freigegeben, doch noch immer fahren viele Lastwagen durch die Dörfer…
Die Ortsumgehung wurde vor über einem Jahr freigegeben, doch noch immer fahren viele Lastwagen durch die Dörfer…
…und zwar in beide Richtungen.
…und zwar in beide Richtungen.
Rätselhafter Weise ist nur eine Hälfte des Parkplatzes am Bahnhaltepunkt geteert…
Rätselhafter Weise ist nur eine Hälfte des Parkplatzes am Bahnhaltepunkt geteert…
…aber damit immerhin schon mehr als auf dem Parkplatz am Friedhof, der seit Jahren befestigt werden soll.
…aber damit immerhin schon mehr als auf dem Parkplatz am Friedhof, der seit Jahren befestigt werden soll.

Die Forderung der Barbiser am vergangenen Montag (09.11.2015) ist nicht neu, aber umso dringender: Die alte B 243 sollte für Lastwagen über 7,5 Tonnen gesperrt werden. Denn die Brummis fahren nach wie vor durch Barbis und Osterhagen. Standen bisher alte Navigationsgeräte in Verdacht, die Fahrer falsch zu führen, spielt inzwischen auch die Mautpflicht auf der neuen Strecke eine Rolle. Dabei sparen die Fahrer, wenn sie die alte Strecke von Barbis bis zur Branntweinseiche nehmen, nach Barbiser Berechnungen nur 1,70 Euro. Vermutlich würde auch ein Schild an der Ausfahrt Barbis mit dem Hinweis auf die A 38 über die neue Strecke helfen.

Die Situation am Bühberg war ein weiteres Thema von Vertretern Barbiser Vereine in einem Bürgergespräch mit Vertretern der SPD. Angesichts der Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Blockhaussiedlung fest bewohnt sei, werde im Winter die Zufahrt zur Siedlung zu spät geräumt, kritisierten die Gäste. Sie wollten auch wissen, wann die Sanierung der Straße zum Bühberg fortgesetzt wird, warum der Parkplatz am Bahnhof nur einseitig geteert worden sei und wann der Parkplatz am Friedhof endlich befestigt werde. Beim letzten Punkt verwiesen die SPD-Mitglieder auf das Dorferneuerungsprogramm, in das der Parkplatz aufgenommen werde soll.

 

Grundschule bleibt Dauerthema

Der Harzklubzweigverein hatte einen besonderen Wunsch. Er wünscht sich einen großzügigen Zuschuss für den Kauf eines Rasentraktors, den die Vereinsmitglieder mit 6.000 Euro veranschlagen. Denn der Harzklub engagiert sich stark bei der Reparatur und Instandhaltung von Wanderwegen und Hütten. Für die Pflegemaßnahmen sei ein größerer Rasentraktor nötig. Die Vereinsmitglieder wiesen darauf hin, dass ihre ehrenamtliche Arbeit der Bevölkerung und den Gästen der Stadt zugutekommt.

Das Deutsche Rote Kreuz fragte, wo die Blutspenden 2016 räumlich zu organisieren seien. Die Sorge: Wird die Schließung der Grundschule in Barbis auch das Ende der Blutspendetermine sein? Gerade das Grundschulgebäude war Thema auch in einem anderen Zusammenhang: Da in Barbis ein Dorfgemeinschaftshaus oder eine Begegnungsstätte fehlt, könnte man diese im Schulgebäude unterbringen, so eine Anregung. Sogar wenn ein Kindergarten in das Gebäude einziehen werde, könne man hier eine „Begegnungsstätte unter einem Dach“ einrichten.

Insgesamt hätten sich die Barbiser eine Informationsveranstaltung oder ein Gespräch mit der SPD vor dem Beschluss über die Schließung der Grundschule in Barbis gewünscht. SPD-Vorsitzender Uwe Speit nahm die Kritik erstaunt zur Kenntnis, da er der Meinung gewesen sei, dass wegen der vielen Diskussionen um das Grundschulkonzept die Bevölkerung gut und richtig informiert gewesen sei.

 

Anregungen für die politische Arbeit

Mit ihrer Reihe von Bürgergesprächen erhofft sich die SPD Anregungen aus der Bevölkerung für die künftige politische Arbeit. Zahlreiche Punkte aus den bisherigen drei Gesprächsrunden werden bereits in der Partei diskutiert. Noch vor Ostern soll ein weiteres Gespräch mit Bürgern aus Barbis stattfinden.


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