Geschrieben von Boris Janssen am 27. Februar 2016.
Rat kompakt
Kurz und knapp: Das Wichtigste aus der Ratswoche vom Februar 2016
Die städtische Kita soll aus dem sanierungsbedürftigen Haus in der Aue in das Gebäude der Grundschule Barbis ziehen. Geplant ist, mit dem nötigen Umbau zu starten, sobald die Grundschule im kommenden Sommer geschlossen wurde. Im August 2017 soll der Kita-Betrieb in Barbis starten. Die Turnhalle soll dann offiziell zur Kita gehören. Diese Lösung mache die städtische Kita einzigartig und ermögliche es der Stadt, die Turnhalle auch für die Vereine auf Dauer zu erhalten, sagte Bürgermeister Dr. Thomas Gans. Der Umbau der Schule zur Kita wird geschätzte 500.000 Euro kosten. Dank einer großzügigen Förderung durch den Bund braucht die Stadt davon nur 40.000 Euro selbst zu tragen. Weil eine Sanierung des Hauses in der Aue nicht gefördert würde, müsste die Stadt dafür mehr als doppelt soviel bezahlen.
Die Kita Bartolfelde wird um eine Krippengruppe erweitert. Die dazu erforderlichen Baumaßnahmen werden um die 58.000 Euro kosten. Da aber auch sie vom Bund gefördert werden, muss die Stadt nur knapp 5.000 Euro beisteuern.
Die Stadt soll wieder eine/n Jugendpfleger/in bekommen. Weil sie sich das aber alleine nicht leisten kann, will sie mit der Stadt Herzberg eine sogenannte interkommunale Zusammenarbeit eingehen. Der oder die Jugendpfleger/in soll in beiden Städten jeweils 15 Stunden pro Woche arbeiten. Die Jugendräume sollen in beiden Städten offenbleiben, allerdings sollen die Betreuung Ehrenamtliche übernehmen, damit der oder die Jugendpfleger/in mehr Zeit für die gewünschte „aufsuchende Jugendarbeit“ hat.
Der Schulweg zur Grundschule am Hausberg soll sicherer werden. Deshalb soll sich die Verwaltung nun darum kümmern, Stützer- und Ladestraße rund um die Schule zum verkehrsberuhigten Bereich zu machen, wo nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf. Außerdem sollen Schanzen-, Jahn-, Dr.-Bodo-Otto- und untere Hauptstraße in Höhe des Ebers zur Tempo-30-Zone werden.
Mehr Informationen zu diesen und den anderen Themen, mit denen sich der Rat beschäftigt hat, gibt’s hier.