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Sonntag, 21. April 2024
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Geschrieben von Karl Heinz Bleß am 22. November 2015.

Politik

Bad Lauterberg könnte sauberer werden

Gespräch zwischen SPD und Vereinen: Bürgerinnen und Bürger haben viele positive Anregungen

Der Rad- und Fußweg von der B 27 stadtauswärts in Richtung Zollweg. Wenn die Sonne untergegangen ist, wird es hier stockfinster. Dabei ist das auch ein Schulweg zur KGS.
Der Rad- und Fußweg von der B 27 stadtauswärts in Richtung Zollweg. Wenn die Sonne untergegangen ist, wird es hier stockfinster. Dabei ist das auch ein Schulweg zur KGS.
Verschmutzte Wegweiser im Kurpark sind ein Ärgernis.
Verschmutzte Wegweiser im Kurpark sind ein Ärgernis.
Das Schild am Ausgang des Odertals wurde erst kürzlich freigeschnitten.
Das Schild am Ausgang des Odertals wurde erst kürzlich freigeschnitten.
Soll man wirklich am Postplatz Tempo-30 einführen?
Soll man wirklich am Postplatz Tempo-30 einführen?

Die verbesserungswürdige Sauberkeit im Ort, die Pflege von Kurhaus und Kurpark sowie eine bessere Beleuchtung an manchen Stellen waren zentrale Diskussionspunkte beim SPD-Bürgergespräch mit Vereinsvertretern in der Kernstadt. Dazu hatte SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Thiesmeyer am Montag (16.11.2015) eingeladen. SPD-Vorsitzender Uwe Speit und die Vorstandsmitglieder Gudrun Teyke und Sven Moser hatten viel zu notieren an diesem Abend. Zusammengefasst waren es aber zentrale Punkte, die das Bild der Stadt prägen.

Ob es nun der Nasse Weg zum Wiesenbeker Teich ist, der Teich in der Straße Wiesenbek (hinter Pension Waldblick), der Bürgersteig zum Friedhof oder Hinweisschilder im Kurpark: Wenn das Laub gefegt, der Rasen am Teich gemäht und die Schilder sauber wären, würde es einen deutlich besseren Eindruck machen. Ob diese zusätzlichen Arbeiten vom Bauhof mit der jetzigen Personalstärke allerdings zu schaffen sind, war eine andere Frage.

 

Tempolimit: Mal zu niedrig, mal zu hoch?

Auch die B 27 im Odertal könnte freundlicher und sauberer aussehen, waren sich viele Vereinsvertreter einig. Wenn dann noch das Tempo-50-Schild in Höhe Kuhlmann besser positioniert oder zumindest immer freigeschnitten wäre, würden auch nicht so viele Autofahrer in den Ort rasen. In der Diskussion gab es dann die Information, dass vor kurzem der Berghang an der Straße freigeschnitten wurde. Unverständnis dagegen für die Tempo-50-Beschränkung vom Ortsausgang an der Exide bis zur Talsperre. Warum muss man die ganze Strecke langsam fahren, obwohl nur an einer Stelle selten Fußgänger die Fahrbahn überqueren? Anderseits könnten sich einige Diskussionsteilnehmer vorstellen, dass auf der B 27 von den Bushaltestellen am Postplatz bis zur Ritscherstraße nur 30 Stundenkilometer schnell gefahren werden darf.

 

Mehr Licht, bitte!

Bemängelt wurde an diesem Abend auch die fehlende Beleuchtung an der Oderpromenade. Abends kann man dort kaum gehen, weil es sehr dunkel ist. Früher gab es hier mindestens eine Straßenlaterne. Und wenn man bei Dunkelheit an der B 27 Richtung Herzberg durch die Öffnung der Schallschutzwand zum Zollweg oder zur Zechenstraße will, steht man völlig im Dunkeln. Zumindest eine weitere Laterne wäre hier nötig.

 

Stadt soll senioren- und kinderfreundlicher werden

Weitere Wünsche: Mehr Sitzbänke an den Wegen von der Aue ins Stadtzentrum, seniorengerechtere Bushaltestellen und Ampelschaltungen, saubere Hinweisschilder im Kurpark, frische Farbe für den Kursaal und eine bessere Lautsprecheranlage.

Gerade für ihre Jugendarbeit wünschen sich die Vereine wieder mehr finanzielle Unterstützung. Dazu gehören auch bessere und kostenlose Trainingszeiten für Jugendliche im Hallenwellenbad Vitamar.

 

Mehr Interesse von der Verwaltung gefordert

Kritik gab es auch an der Stadtverwaltung. Die Vereine wünschen sich eine bessere Informationspolitik aus dem Rathaus, gerade wenn es um Vereinsanliegen geht. Und es sei unverständlich, dass Anfragen per E-Mail von der Verwaltung überhaupt nicht beantwortet würden. Nicht einmal eine Eingangsbestätigung gebe es, bemängelten mehrere Gesprächsteilnehmer.

SPD-Vorsitzender Uwe Speit versprach in der Diskussion, die Themen bei der politischen Arbeit aufzunehmen und mit der Verwaltung oder über den Rat anzugehen. Angesichts der vielen Punkte brauche man aber etwas Zeit, „um den langen Aufgabenkatalog abzuarbeiten“.


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